Blog

Hier blogge ich hin und wieder...

Manchmal sind es Gedanken zu meinen Büchern, oder Zeichnungen, oder was immer mir auch sonst noch so durch den Kopf geht.

Oftmals sind es meine Rezensionen zu Büchern, die ich gelesen, oder Filme, die ich gesehen habe.

Was ist eure Meinung zu den Büchern und Filmen?

Freue mich über Kommentare...

Die Wahrheit über Elfenmädchen


Vorsicht, dieser Tatsachenbericht ist nichts für schwache Nerven oder sanfte Gemüter. Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Lebensbericht aus dem Feenland tatsächlich in reiner Form so bringen soll. Ich habe mich dazu entschlossen, da ich es für wichtig halte, dass die Wahrheit endlich erkannt wird. Hier nun aus dem Leben eines Elfenmädchens.


Ja, den ganzen Tag dürfen Elfenmädchen am Bach mit Schmetterlingen spielen. So romantisiert stellt man sich das Leben eines Elfenmädchens vor. Ist es aber nicht. Das Leben eines Elfenmädchens kann nämlich ganz schön hart sein. Vor allem, wenn man Rabeneltern hat. So wie dieses Elfenmädchen.
Immer dürfen die anderen in ihrem Alter viel länger draussen bleiben und mit den Schmetterlingen spielen. Das Elfenmädchen mit den schrecklichsten Eltern im ganzen Elfenland.
Aber das Elfenmädchen hat schreckliche Rache geschworen. Nun würde es eine Woche lang schmollen. Oder zumindest bis zum Abendessen.

 

So sieht das Leben eines Elfenmädchens also tatsächlich aus.

Es ist mein Wunsch, dass diese Wahrheit ans Licht kommt und endlich das verklärte Bild des Leben im Elfenland entkräftet wird.

Hilf mit, dieses falsche Bild richtig zu stellen...

 

Posenmodel

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Monster

Monster…

 

Es gibt eine Art von Monster.

Das Schlimme ist, dass sie es schaffen, Menschengestalt anzunehmen.

Sie leben unter uns und führen scheinbar ein ganz normales Leben.

Das macht sie so gefährlich.

Sie arbeiten, haben ihre Hobbys, essen und trinken.

Viele von ihnen sind allem Anschein nach sogar sehr nett.

Sie sind wie du und ich…

 

Doch in Wirklichkeit ernähren sie sich nicht von normalen Lebensmitteln.

Sie fressen Kinder.

Meistens fressen sie sie nicht ganz auf, sondern sie fressen Teile ihrer Organe.

Sie lauern ihnen auf und saugen sie ein Stück weit aus.

Oder sie erschleichen ihr Vertrauen um sich an ihren Gehirnen zu laben.

Sie fahren mit ihren Tentakeln in ihr Herz und zersetzen es Stück für Stück.

Manchmal über Wochen und Monate und Jahre…

 

Manche dieser Monster fressen sogar ihre eigenen Kinder auf, während sie sie großziehen.

Wie Parasiten höhlen sie sie aus, laben sich an ihnen.

 

Doch halt, ich habe gelogen…

Ich meine, alles ist wahr, bis auf ein Detail. Es sind keine Monster.

Das macht sie so gefährlich.

Sie arbeiten, haben ihre Hobbys, essen und trinken.

Viele von ihnen sind allem Anschein nach sogar nett.

Sie sind wie du und ich.

 

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Filmkritik zu Attraction


Gerade bei Themen, die ein hohes Budget und ausreichend Ressourcen verlangen, da bin ich bei Nicht-Hollywood-Produktionen oft eher skeptisch.

 Eine Alieninvasion von einem russischen Studio gemacht?

 Ich ging mit mittelmäßigen Erwartungen an die Sache ran und dachte an ein Independence Day für Arme. Independence Day war eine seichte Story mit guten Effekten. Also dachte ich an eine seichte Story mit nicht so guten Effekten.

Doch es ging in eine etwas andere Richtung.

 

Zu Beginn stürzte ein Raumschiff in eine russische Stadt ab, nicht ohne auf spektakuläre Art und Weise Häuser zum Einsturz zu bringen und viele Menschen zu töten.

 Doch warum sind die Aliens hier?

 Ich möchte nichts von der Geschichte verraten.

 

Nur so viel will ich sagen, dass die Geschichte sehenswert ist und durchaus unerwartet und überraschend. Es war auch kein überragender Film, doch erwähnenswert im positiven Sinne.

Ein intelligenter Film, durchaus. Leider gab es auch einige irrsinnig dumme Sequenzen, für die ich die Drehbuchautoren am liebsten an den Ohren gezogen hätte. Wenn ein angehender Medizinstudent eine Person nicht einmal genauer ansehen muss und sofort erkennt, dass keine Knochenbrüche vorhanden sind, aber ohne Bluttransfusion bald der Tod eintreten wird, dann klingt das nicht sehr glaubwürdig. Es wurde auch keine Blutung gestoppt, sondern der Weg ins Krankenhaus genommen und auch dort ohne Untersuchung oder Wundversorgung einfach die Transfusion durchgeführt. Danach wachte die Person gesund und munter auf und war wieder völlig genesen. Echt jetzt?

 

Abgesehen von solchen Mankos gibt es aber doch eine kluge und unerwartete Geschichte, die vor allem auch unterhält.

 Für SciFi Fans, die mal Lust auf etwas anderes haben durchaus ein Versuch wert.

 

Wie hat euch der Film gefallen?

 

Zum Film:


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Vorstellung eines Helden - FEAR


Heute stelle ich euch FEAR vor.

 

FEAR ist bereits vierzig Jahre, als er seine Fähigkeiten erhält.

 

Er kann durch Materie hindurchsehen und hat ein außergewöhnliches Hörvermögen.

 

Dazu kann er durch Wände gehen. Diese Fähigkeit ermöglicht es ihm in späteren Zeitperioden zum Teil auch, durch die Spiegel, die sich in der Höhle des Leids in der Sphärenwelt befinden, Zeit und Raum zu überwinden.

 

Nachdem er seine Fähigkeiten durch seltsame Umstände erhalten hat, beschließt er nach anfänglichen Zögern, gegen Verbrechen und Unrecht zu kämpfen.

 

Dabei nutzt er stets eine schwarze, kugelsichere Rüstung mit einer Samuraimaske. Da er zu Beginn keinerlei kämpferisches Können hat, arbeitet er neben seinen Fähigkeiten mit technischen Tricks und Theatralik. Vor allem nutzt er Düsen, die einerseits Angstpheromone versprühen, aber auch betäuben. Durch seine Auftritte gelingt es ihm, einen Mythos zu erschaffen, den er gezielt nutzt, um seine Feinde in Angst und Schrecken zu versetzen.

 

In seinem normalen Leben lebt er sehr einsam und zurückgezogen, bis er auf Hope trifft, die ihm zur engen Verbündeten wird und ihn in der Kampfeskunst unterweist.

 

Eigentlich lehnt er Gewalt ab, hat aber die Neigung manchmal Grenzen zu überschreiten, vor allem, wenn die Opfer Mädchen oder junge Frauen sind. Das ist darauf zurückzuführen, dass seine Schwester wegen ihres Stiefvaters Selbstmord beging, als er noch ein Kind war.

 

Er ist einer der wenigen Menschen, die Hope in die Sphäre mitnehmen kann.

 Einer seiner Erzfeinde ist David Miller, der Kopf der Organisation »Das Netz«, nach außen hin ein angesehener Geschäftsmann. Außerdem jagt er lange Zeit den psychopathischen Frauenmörder Johann Sollinger.

 

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Zeitreisen

Zeitreisen sind ja so eine Sache…

 

Klar sind sie an und für sich gesehen ziemlich praktisch, vor allem dann, wenn ausschließlich man selbst dieses Werkzeug zur Verfügung hat.

 

Dass es Zeitreisen in Wirklichkeit nicht gibt, ist natürlich hinderlich und es schränkt die Möglichkeiten ziemlich ein. Man kann sich daher nicht rückwirkend reich und erfolgreich machen. Man kann auch nicht, um mal von weniger niederen Motivationen auszugehen, nicht zurück, um den Tod eines lieben Menschen zu verhindern oder ihn wenigstens noch mal zu sehen. Man kann auch nicht den Weltfrieden herbeiführen oder durch Zeitreise das große Mysterium aufdröseln.

 

Und dennoch, und da bin ich auch nicht davon abzubringen, sind Zeitreisen eine wunderbare Sache. Sie haben mir zahllose vergnügliche Stunden bereitet, sei es beim Sehen von Filmen und Serien oder auch beim Lesen.

Nichts ist so hirnsprengend, wie eine rasante, verwobene, abgefahrene Zeitreisegeschichte. Kaum etwas macht so viel Spaß, als über solche Geschichten nachzudenken und zu diskutieren und philosophieren.

 

Nicht zuletzt spielen Zeitreisen auch in meinen Büchern eine gewisse Rolle und es macht sehr viel Spaß das Ganze auszutüfteln.

 

Zeitreisen sind natürlich nicht nebenwirkungsfrei. In der Regel machen sie alles komplizierter und schwieriger. Ich wage mal zu behaupten, dass keine Zeitreisegeschichte völlig frei von Widersprüchen ist. Irgendwo gibt es bei all diesen Storys einen Punkt, den man ausblenden muss.

 

Aber dennoch überwiegen die Vorteile dieser wunderbaren Technologie, die natürlich niemals in die falschen Hände fallen sollte.

 

Was ist eure liebste Zeitreisegeschichte?

Lasst es mich hier, auf Facebook oder Twitter wissen...

 


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Was mich interessieren würde...


Es gibt da eine Sache, die mich irgendwie interessieren würde...
Auf einer Künstlerplattform namens DeviantArt bin ich ebenso vertreten, wenn auch nicht sehr aktiv. Ich zeige dort meine Bilder und hin und wieder auch Leseproben. Dazu hole ich mir auch Inspirationen und so manche Fotovorlage habe ich dort gefunden.
In meinen Romanen wird (auch wenn es ziemlich dezent zugeht, was die Beschreibung betrifft) auch manch Schlimmes gezeigt. Dazu gehört auch die Entführung und Verschleppung von Männern und Frauen.
Einiges davon ist dann bewusst comichaft verzerrt, vor allem was die Bösewichte betrifft.
So gibt es Zeichnungen, oder auch Bilder zu Textproben auf Deutsch, die gefesselte oder geknebelte Frauen zeigen.
Was mich nun so verwirrt ist, dass diese Bilder, obwohl meist nur Beigabe zu deutschen Texten (die auf DeviantArt nur von wenigen verstanden werden) so viel mehr Likes erhalten, als alle anderen Werke.

Was ist es?
Sind das Typen, die auf gefesselte Frauen stehen?
Geht es um Vergewaltigungsphantasien oder was auch immer?
Bei meinen Büchern geht es aus einem bestimmten Grund immer wieder (unter anderem) um Entführungen, das wird auch im nächsten Teil so sein. Aber zu keiner Zeit wird es irgendwie vermittelt, dass es cool, sexy, erotisierend, oder was auch immer ist, wenn man eine Frau entführt, sie demütigt, oder ihr sonst irgend etwas antut. Die Täter sind das Problem. Sie sind diejenigen, die krank, böse, abartig, oder was auch immer sind.

Aber was ist mit Menschen los, die sich an einem Bild aufgeilen, das eigentlich Mitgefühl und Empathie erwecken sollte?
Ich habe mir übrigens einige der Liker angesehen. Die liken fast ausschließlich Bilder von gefesselten und geknebelten Mädchen und Frauen, verzweifelt, ängstlich, weinend.
Was geht in diesen Menschen vor?


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Vorstellung einer Superheldin


Heute stelle ich euch eine Superheldin aus dem Spheres-Universum vor:

 

Hope

 

Eine junge Frau, die doch schon sehr viele Jahre gelebt hat.
Bei ihren Missionen trägt sie eine moderne Gladiatorenrüstung und ihr Gesicht ist nicht zu erkennen.
Bewaffnet ist sie mit einem Elektrobogen und einem Elektroschwert, da sie niemandem das Leben nehmen möchte.
Sie hat nur eine besondere Fähigkeit, sie kann sich jederzeit in eine künstliche Parallelwelt zurückziehen, während aus ihrer Sicht der Rest der Welt erstarrt. Da sie in dieser Welt nahezu unbegrenzte Zeit zur Verfügung hat und dazu dort besser regeneriert, konnte sie sich im Laufe der Zeit eine hervorragende Form antrainieren.
Obwohl sie anscheinend hart im Nehmen ist, hat sie auch ihre Schwächen. Sie hat panische Angst vor Dunkelheit und kann nicht mal ohne Licht schlafen. Dazu kämpft sie noch gegen ein Trauma, das sie lange Zeit verfolgt.
Ihr Erzfeind ist der psychopathische Collector, der Frauen entführt, um sie zu sammeln.
Ihr wichtigster Verbündeter in späterer Zeit ist Fear, ein Superheld in Samuraigewand.

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Planet der Affen: Survival

 

»Planet der Affen: Survival« ist der dritte Teil der neuen »Planet der Affen«-Reihe. »Planet der Affen: Prevolution« und »Planet der Affen: Revolution« haben mir beide sehr gut gefallen, vor allem der erste Teil. Da war die Erwartung natürlich nun sehr hoch, eine Erwartung die auch erfüllt wurde.

 

Der Film spielt 15 Jahre nach den Ereignissen der Vorfilme.

 

Die Affen haben sich eine Zivilisation in den Wäldern aufgebaut und befinden sich im Krieg mit den letzten, überlebenden Menschen.

 

»Planet der Affen: Survival« ist ziemlich düster ausgefallen. Über einige Strecken wirkte er auf mich wie ein (Anti)Kriegsfilm, dann wieder wie ein Schneewestern.

 Der Affe Caesar (toll gespielt von Andy Serkis), der sich diesmal mit drei Vertrauten auf einem Rachefeldzug gegen den verrückten Colonel befindet, muss gegen seine niederen Instinkte ankämpfen.

 

Trotz aller Düsternis ist auch Platz für Humor, etwa durch »Böser Affe«, ein alleine lebender intelligenter Schimpanse, der ihnen auf ihren Rachefeldzug begegnet.

Eine wichtige Nebenfigur ist auch ein stummes Mädchen, das von Caesar und seinen Gefährten in der Wildnis gefunden und mitgenommen wird. Gespielt wird sie von der mir vorher unbekannten Amiah Miller, der es gelingt ihrer Figur ohne Worte sehr viel Ausdruck und Gefühl einzuhauchen.

Als das seltsame Gespann schließlich auf ein Lager des Feindes trifft, machen sie eine furchtbare Entdeckung.

 

Fast zweieinhalb Stunden dauert der Film und ich habe mich keine Minute gelangweilt. Trotz aller Düsternis ist der Streifen auch voller Gefühl und er hebt sich auch anderweitig von anderen Blockbuster ab. Ohne jetzt auf erhobenen Zeigefinger zu machen hat er durchaus einige eindeutige sozialkritische Passagen und scheut sich nicht, auf aktuelle Probleme anzuspielen.

 

Was mich auch gefreut hat, dass es einige Elemente gab, die auch auf die alten Streifen anspielten. Wenn es in dieser Qualität weitergeht, dann hätte ich nichts gegen eine weitere Trilogie, die die Geschichte des ursprünglichen »Planet der Affen« neu erzählt.

 

Fazit: Spannender, unterhaltsamer SciFi-Streifen der mich gefesselt hat

 

 

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»Alkatar« von Anja Fahrner

Spannende Science Fiction mit Gesellschaftskritik

 

Die Menschheit in der nahen Zukunft steht vor dem Aus, als sich die Laurasier dem Geschick der Menschen annehmen. Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg wieder lernen, im Einklang mit der Natur zu leben.

Verantwortlich für diese Mission ist der laurasische Heerführer Alkatar.

 

Wenn man 0815 Science Fiction erwartet, dann wird man bald eines besseren belehrt. Das Buch hat eine eigenwillige Erzählweise und viele gute, originelle Ideen. Gekonnt wird Science Fiction, Fantasy und Gesellschaftskritik kombiniert zu einer interessanten Einheit.

 

Zu Beginn erlebt man Alkatars Vorgeschichte als Krieger in einer archaischen, matriarchalisch geprägten Gesellschaft. Sehr interessant, doch empfand ich diesen Teil dann fast etwas zu lange geraten. Doch bevor es zu eintönig wird, gibt es einen Perpektivenwechsel und die Sache wird sehr kurzweilig und spannend.

 

Mich hat diese Geschichte sehr gut unterhalten und ich empfehle es für Freunde von guter Science Fiction, aber auch Fantasylesern, die mal Lust auf etwas Anderes haben.

4 von 5 Sternen


Klappentext:

2030 – Die Menschen haben die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, doch jenseits unseres Sonnensystems ist diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben.

Die Laurasier, entfernte Vorfahren der Menschen, starten eine verborgene Rettungsaktion, um den Fortbestand der menschlichen Spezies zu sichern: Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg einen Lebensweg im Einklang mit der Natur erlernen.

Doch der Verantwortliche der Mission, der laurasische Heerführer und Telepath Alkatar, wird schon bald mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert. Als ein intergalaktischer Krieg Zadeg von der Außenwelt abschneidet, setzt sich eine dramatische Entwicklung in Gang ...

 

 

 

                                     

                                    


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»Die Spuren der Fremden« von Loreley Amiti

Fesselndes Zeitreiseabenteuer

 

Ich bin generell ein Freund von Zeitreise-Geschichten, daher hat mich das Buch sofort interessiert.

Tatsächlich hat es sich als guter Kauf erwiesen. Die Geschichte liest sich durchgehend spannend, interessant und kurzweilig.

 

Worum geht es?

Helena erlebt immer wieder Zeitsprünge, die sie nicht kontrollieren kann. Während sie bei diesen Ausflügen meist ziemlich hilflos ist und sie all das als sehr beängstigend empfindet, bereiten ihr diese "Aussetzer" auch in der Gegenwart große Schwierigkeiten, zumal sie eher als Verrückt oder krank abgestempelt wird.

Schließlich erkennt sie, dass sie anscheinend etwas im Zeitgeschehen verändern kann.

Doch auf einmal ist ihr Freund Felix nicht mehr zu finden.

 

Mehr will ich von der Geschichte auch gar nicht verraten.

Die Erzählweise ist interessant und locker. Bemerkenswert ist auf jeden Fall die Recherchearbeit die die Autorin geleistet haben muss. Geschichtliche Begebenheiten und das Alltagsleben werden glaubhaft beschrieben, wie zum Beispiel das Leben in Ostdeutschland vor dem Mauerfall.

 

Das Abenteuer ist der erste Teil der Trilogie »Die Unvergessenen« und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung, da doch noch auf viele Antworten gespannt bin.

Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Eine klare Kaufempfehlung für Fans von Zeitreisegeschichten und historischen Romanen.

5 von 5 Sternen.

 


Klappentext

 

Helena wird ungewollt durch die Zeit gewirbelt. Einzig der stets optimistische Felix gibt ihr Halt in all dem Chaos. Als es ihr während einer Zeitreise gelingt, eine Fremde vor dem Ertrinken zu retten, verschwindet Felix jedoch plötzlich spurlos. Eine fieberhafte Suche nach den Zusammenhängen beginnt. Nichts ist mehr so wie es scheint. Wer ist Freund und wer ist Feind? "Die Spuren der Fremden" ist das erste Buch der Serie "Die Unvergessenen". Ein fesselndes deutsch-englisches Leseabenteuer durch die Jahre 1952-89.

 

 

                                


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»Die 5. Welle« von Rick Yancey

Mitreißender, etwas beklemmender Jugendroman

 

Durch vier Angriffswellen haben feindliche Aliens die Menschheit dezimiert.

Cassie hat ihre Eltern durch den Tod verloren, ihr Bruder wurde vom Feind mitgenommen. Es gibt niemanden, den sie trauen kann.

Schließlich wird sie von Evan Walker gerettet. Doch kann sie ihm wirklich trauen?

 

Natürlich ist die Grundidee, dass Aliens die Erde angreifen nicht besonders neu, ebenso, dass alle wichtigen Protagonisten Jugendliche sind. Dennoch hat mich die Geschichte mitgerissen.

Es ist ziemlich düster und beklemmend zu erleben, wie Cassie sich zuerst alleine durchschlägt und ihren Bruder sucht.

Eine andere Gruppe Jugendlicher wird allem Anschein nach gerettet und schließt sich dem Widerstand an.

 

Die Erzählung ist nicht nur überraschend spannend, sondern auch ziemlich komplex, was mir gut gefällt.

Der Roman ist von Anfang an als Trilogie ausgelegt und die Fortsetzungen inzwischen schon erhältlich. Darüber und über die Verfilmung werde ich aber an anderer Stelle berichten.

Unterm Strich eine klare Leseempfehlung für ältere Jugendliche und Erwachsene.

 

4 von 5 Sternen


Klappentext:

 

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Cassie hat seit der Ankunft der Anderen fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie vor dem Tod. Aber kann sie ihm trauen? Sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

 

 

                                


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Rogue One: A Star Wars Story

Ein tolles Stück Star Wars

 

Die Vorfreude war sehr groß, bevor meine Frau und ich sich diesen Film im Kino angesehen haben.

Vorab, ich bin ein Fan der alten Teile, Episode 1-3 waren solala, aber erträglich. Episode 7 fand ich überragend.

Daher war meine Erwartung an den Streifen ziemlich hoch. Wurde diese Erwartung erfüllt? Vorsichtig ausgedrückt, zum Teil.

 

Er kommt für mich nicht an Episode 7 heran, weil das Gesamtpaket mich nicht ganz so beeindruckt hat. Trotzdem handelt es sich bei Rogue One um ein tolles Stück Star Wars.

 

Insgesamt ist der Film dreckiger, erdiger und pessimistischer. Auch wird mehr Nachdruck auf die Kriegsszenen gelegt. Vom Gefühl her, hat es mich doch wieder ein wenig an die alten Teile erinnert und das ist gut.

 

Es geht wieder viel ernster zu, obwohl es auch Humor gibt, wenn dieser auch eher ironisch oder zynisch ist.

Ich kann es nicht so genau sagen warum, aber so völlig bin ich dann doch nicht in die Geschichte reingekippt, für mich hatte alles nicht so viel Charme wie die letzte Episode.

Aufgemotzt und bereichert wurde das ganze durch etliche Verknüpfungen zu anderen Teilen und so hat der Film einige Aha-Momente.

Auch alte Bekannte haben ihre Auftritte, aber das wird hier nicht verraten. Und schließlich gibt es zum Schluss eine kleine Überraschung.

Unterm Strich jedenfalls ein gelungenes Stück Star Wars. 4 von 5 Sternen.

 

 

 

                             


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Die Bestimmung – Divergent (Film)

Spannende Jugendbuchverfilmung

 

Die Romanverfilmung handelt von einer dystopischen Welt, in der die Menschheit in fünf Fraktionen aufgeteilt ist, die sich von den anderen jeweils abgrenzen.

In jeder Fraktion werden andere Tugenden hochgehalten. Die Altruan üben sich in strenger Selbstlosigkeit, die Ferox halten Mut für das Wichtigste, die Candor die Ehrlichkeit, die Ken das Wissen und die Amite die Friedfertigkeit. 

Auf den ersten Blick scheint alles ziemlich harmonisch zu sein.

 

Da ist Beatrice, deren Eignungstest nicht eindeutig ist und das kann für sie gefährlich werden. Sie entscheidet sich für die furchtlosen Ferox. und nimmt hartes Training und schwierige Prüfungen auf sich.

Während sie bemüht ist, ihre Unbestimmtheit zu verbergen, erahnt sie, dass eine schreckliche Verschwörung im Gange ist.

 

Der Film hält sich relativ eng an die Vorlage, auch wenn es einige Unterschiede gibt, die aber für mich keinen wesentlichen Nachteil darstellten. Wie bei fast allen Verfilmungen haben die Figuren etwas weniger Tiefe und manche Beweggründe sind nicht so klar, bzw. werden Details öfter nicht erklärt.

Andererseits ist vor allem in der ersten Hälfte des Films vieles sehr mitreißend dargestellt und es macht Spaß zuzuschauen, wie Beatrice als Tris ihr neues Leben und ihre Ausbildung angeht.

 

Die Schauspieler wurden größtenteils gut gewählt. Shailene Woodley hat für die Rolle super gepasst, auch wenn man sich Tris beim Lesen anders vorstellt, noch mädchenhafter und kleiner. Aber die Darstellerin hat so das gewisse Etwas für diese Figur. Auch Theo James als Four passt sehr gut und sie harmonieren auch sehr gut miteinander. Jai Courtney als Eric ist eigentlich eine seltsame Wahl, aber man gewöhnt sich schnell an die völlig andere Interpretation der Figur.

 

So wie im Buch entsteht eine interessante, lebendige, dystopische Welt für den Zuschauer, bei der man am Ende Lust auf den nächsten Teil hat.

»Die Bestimmung - Divergent« erhält von mir 4 von 5 Sterne

 


Klappentext:

 

Chicago in der Zukunft: Beatrice muss wie alle Sechzehnjährigen einer sogenannten Fraktion, einer von fünf unterschiedlichen Lebensformen, beitreten. Diese Fraktion gilt von da an für den Rest ihres Lebens als ihre Familie. Doch der Eignungstest über ihre innere Bestimmung zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Und damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.

Beatrice soll sich in einer Fraktion verstecken, doch sie entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und sich den wagemutigen Ferox anzuschließen. Dort trifft sie nicht nur auf ihren Mentor Four, sondern gerät mitten ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht …

 

 

 

                                 


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Die Bestimmung (Buch) von Veronica Roth

Spannender, dystopischer Jugendroman

 

Vorweg muss ich schon mal sagen, dass ich selbst, obwohl nicht mehr wirklich jugendlich, sehr gerne Jugendbücher lese. Wenn sie gut sind.

Bei »Die Bestimmung« ist das der Fall.

 

Der Roman handelt von einer Welt in der Zukunft, in der die Menschen in fünf Fraktionen aufgeteilt ist, die sich von den anderen jeweils abgrenzen.

In jeder Fraktion werden andere Tugenden hochgehalten. Die Altruan üben sich in strenger Selbstlosigkeit, die Ferox halten Mut für das Wichtigste, die Candor die Ehrlichkeit, die Ken das Wissen und die Amite die Friedfertigkeit. Jede dieser Fraktionen ist auch für andere Aspekte der Gesellschaft zuständig.

Soweit schein zu Beginn alles ziemlich harmonisch zu sein.

Da ist Beatrice, deren Eignungstest nicht eindeutig ist und das kann für sie gefährlich werden. Sie entscheidet sich für die furchtlosen Ferox. und nimmt hartes Training und schwierige Prüfungen auf sich.

Während sie bemüht ist, ihre Unbestimmtheit zu verbergen, erahnt sie, dass eine schreckliche Verschwörung im Gange ist.

 

Die Autorin hat sich eine originelle, dystopische Welt erdacht. Eine Welt, in die es Spaß macht, einzutauchen. Auch gibt es einige interessante Figuren, allen voran die Hauptfigur Beatrice/Tris. Gerade weil sie für die gewählte Fraktion auf den ersten Blick gar nicht so geeignet scheint, weil sie eher klein und zierlich ist, ist es spannend zu lesen, wie sie lernt ihre Frau zu stehen.

Es gefällt mir dabei, dass sie eben nicht die unfehlbare Heldin ist, sondern sie mit etlichen Schwächen zu kämpfen hat. Trotzdem ist sie aber nicht das schwache Mäuschen, dass ständig von ihrem Liebsten gerettet werden muss.

Es gibt auch eine nette Liebesgeschichte, die aber nicht unangenehm in den Vordergrund rückt.

 

Unterm Strich ist »Die Bestimmung« ein sehr lesenswerter Jugendroman, aber nicht nur für Jugendliche. In Anbetracht einer originellen und mitreißenden Geschichte gebe ich 5 von 5 Sternen.

 


Klappentext:

 

Was ist deine Bestimmung? Wo gehörst du hin? Was, wenn deine Wahl den Tod bedeuten könnte? Beatrice muss sich entscheiden ...

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und Ferox – die Furchtlosen. In fünf Fraktionen wurde die Welt nach dem letzten großen Krieg aufgeteilt, und für eine davon muss sich Beatrice entscheiden. Doch der geheime Eignungstest, den sie wie alle Sechzehnjährigen durchläuft, zeigt ein gefährliches Ergebnis: Sie ist eine Unbestimmte – und Unbestimmte gelten als Gefahr für die Gemeinschaft. Beatrice sucht Schutz bei den wagemutigen Ferox, stellt sich der harten Aufnahmeprüfung. Und gerät ausgerechnet hier ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben bedroht, sondern auch das all derer, die sie liebt …

 

 

 

 

 

                                     

 


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Xia Méng

Xia Méng ist einer der wichtigsten Figuren der Spheres-Trilogie, wenn nicht vielleicht sogar die wichtigste.

 

Für mich ist sie eine der liebsten Protagonisten und zwar aus mehreren Gründen.

Sie ist eine starke Frau, oder in Teil 1 noch eher ein starkes Mädchen. Sie ist aber nicht stark, weil sie eine amazonenhafte Kriegerin wäre, oder eine völlig harte Nuss. Ganz im Gegenteil, sie hat eine sehr verletzliche Seite und fürchtet sich auch oft. Tatsächlich hat sie sogar eine starke Phobie vor Dunkelheit, was das Überbleibsel eines Traumas ist. Doch trotzt ihrer Ängste und Zweifel leistet sie Unglaubliches und ist für andere da.

Sympathisch an ihr finde ich auch ihre Fähigkeit zu lieben und das Gute und Schöne zu sehen.

In ihren Entscheidungen und Verhaltensweisen erweist sie sich auch als ziemlich unschuldiger Charakter.

Sie ist durch vergangene Geschehnisse eine etwas verhuschte und durchaus neurotische Person, doch gelingt es ihr dabei trotzdem konstruktiv und positiv zu bleiben, zumindest meistens.

 

Obwohl nach Abschluss der Trilogie die wichtigste Geschichte, die mit ihr zusammenhängt erzählt ist, wird sie in einigen anderen Geschichten von mir trotzdem wieder vorkommen. Sie hat viel zu viele Abenteuer erlebt, um in drei Bänden erzählt zu werden und viel zu viele Dinge ausgelöst, als dass sie nicht in anderen Erzählungen nicht zumindest erwähnt werden müsste.

 

Zur Übersicht der Romane

 

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»Object 54329«

»Object 54329«

 

Diese Zeichnung ist den Opfern von Verschleppung, Entführung, Menschenhandel und Zwangsprostitution gewidmet.

 

Diese Zeichnung ist ein Redraw, genau genommen habe ich die dritte Version davon gezeichnet, weil sich mein zeichnerisches Können in der Zwischenzeit verändert hat.

Es ist ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt, entsetzt und traurig macht. Menschen, denen von anderen Menschen die Freiheit genommen wird.

Genaugenommen ist es natürlich nicht ein Thema, sondern sind viele Themen, die allesamt kompliziert und vielfältig sind.

Gemeinsam ist dem Ganzen nur, dass Menschen bereit sind, andere Menschen aus Habgier oder Perversion der Freiheit zu berauben und oftmals sogar des Lebens.

 

Vor einiger Zeit gab es einen Fall in Deutschland, bei dem ein siebzehnjähriges Mädchen entführt wurde, um von den wohlhabenden Eltern Lösegeld zu erpressen. Dabei wurden keine Masken getragen und der Tod der jungen Frau war ohnehin eingeplant. Ich kann mir die Angst und die Verzweiflung in dieser ausweglosen Situation nicht mal ausmalen. Schuld war die Geldgier von zwei skrupellosen Männern.

 

In manchen Teilen der Erde verschleppen fundamentalistische Gruppen Mädchen und Frauen, entweder um sie zu Sexsklavinen zu machen oder zu verkaufen. Buben, Mädchen, Männer und Frauen werden verschleppt und gezwungen für "die Sache" zu kämpfen.

 

Immer wieder entsetzen Einzelfälle, wenn Mädchen oder Frauen aus Kellern befreit werden und dort jahrelang von einer Person festgehalten wurden.

 

Was ich früher für eine "Urban Legend" hielt:

Mädchen und Frauen werden entführt und über Grenzen geschmuggelt, wo sie dann zur Prostitution gezwungen werden.

 

Man nimmt all diese schrecklichen Einzelschicksale nicht wahr, während man in Freiheit und Unversehrtheit das Leben mehr oder weniger geniest und ja, man könnte auch nichts daran ändern, wenn es einem mehr bewusst wäre.

Natürlich wird "etwas getan" für diese Menschen und das ist auch gut so.

Man kann nur hoffen, dass vieles verhindert wird oder wenigstens viele Menschen ihre Freiheit und Selbstbestimmung wieder zurück erhalten.

Wer karikative Organisationen kennt, oder selbst welche unterstützt, die in dieser Sache tätig sind, der darf sie gerne hier in den Kommentaren posten.

 

Nachtrag:

Organisationen, auf die ich im Zuge des Blogartikels aufmerksam gemacht wurde und die auf mich einen seriösen, unterstützenswerten Eindruck machen. Wird laufend ergänzt...

 

The A21 Campaign

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Blogparade: Impro-Geschichten – ICH WURDE NOMINIERT! Da schau her...

Mein Pech, was Nominierungen betrifft ist, dass es niemals für den Literaturnobelpreis oder wenigstens einen Buchpreis oder so ist, sondern eben für so etwas wie hier. Aber macht nichts, ist auch ganz lustig.

Ich wurde von Thalea Storm nominiert, an der ‚Blogparade: Impro-Geschichten‘ teilzunehmen. Was das ist? Das ist eine berechtigte Frage. Das Prinzip ist aber ganz einfach (und wirklich interessant): Der Nominierende sucht sich drei Begriffe aus, zu denen drei von ihm nominierte Blogger eine Spontangeschichte schreiben und auf ihrem Blog veröffentlichen sollen. Ist die Geschichte fertig, ist der Schreibende der neue Nominierende, denkt sich wieder drei neue Begriffe aus und nominiert drei Blogger und so weiter und so fort. 

Das Tragische ist, dass das dann ja niemals ein Ende nimmt.

Meine drei Begriffe lauten wie folgt:

 

Labrador

Kokosplätzchen

Zaubertrank

 

Also ich mach dann mal...

 

 


1

 

Im Grunde lief es immer nach demselben Schema ab.

 Sie boten ihre Dienste im Internet an und irgendein gutgläubiger Trottel nahm sie an.

 Ob es verzweifelte Witwen waren, die sich erhofften mit ihrem verstorbenen Gatten Kontakt aufnehmen zu können, oder unglücklich verliebte Menschen, die sich dachten, durch Zauberei in die Gunst der oder des Angebeteten zu gelangen, die Liste war lang.

 Wichtig bei der Auswahl ihrer Opfer war eigentlich nur, dass sie dumm oder verzweifelt genug waren, ihnen abzukaufen, dass sie übernatürliche Begabungen hätten. Und natürlich müssten sie auch bereit sein, dafür ordentlich abzulegen.

 

»Schatz, wer steht denn morgen auf dem Programm?«, fragte Johannes.

»Dieser Schuster. Joachim Schuster. Ein etwas älterer Herr. Dürfte einen Haufen Kohle haben.«, entgegnete Kathrin.

 »Ah, weiß schon, der hat sich aber nichts entlocken lassen, was er will. Wahrscheinlich irgendwas, dass ihm peinlich ist.«

»Wie soll ich mich anziehen, konservativ, oder sexy?«, fragte sie beiläufig.

 

Die Wahl ihrer Kleidung war sehr wichtig. So war es bei älteren Damen fast immer gut, wenn sie eher zugeknöpft aber hübsch hergerichtet war. Bei jüngeren Männer war es fast immer förderlich möglichst sexy daherzukommen. Bei jüngeren Frauen hatte es sich hingegen bewährt, wenn es schön aber unauffällig war. Bei älteren Herren war es unterschiedlich.

 Er zog sich immer gleich an, Jeans und Hemd.

 

»Ich habe das Gefühl, dass du bei ihm ruhig was zeigen solltest. Nicht zu extrem, aber doch.«, meinte er.

»Mach ich.«, sagte sie und grinste ihn an.

 »Ich werde mal ein paar Fläschchen mit wohlriechendem Zuckerwasser mitnehmen und mit den üblichen Dingen beschriften, das wir im Falle eines Falles einen Trank dabeihaben. Das Zeug für die Beschwörungen haben wir eh noch im Kofferraum.«, erklärte er gutgelaunt.

 

 

2

 

 

Am nächsten Tag fuhren sie zu der Adresse und es sah schon einmal gut aus. Es war eine protzige Villa mit einem großen und gepflegten Garten. Davor stand ein protziges Auto.

 Sie läuteten und nach kurzer Zeit öffnete ein älterer Herr mit freundlichem Gesicht.

 

Nach einer Begrüßung wurden sie nach drinnen gebeten und sie saßen bei einem Kaffee und Gebäck und unterhielten sich.

»Sie müssen unbedingt auch die Kokosplätzchen versuchen, die hat Berta, meine Haushälterin gestern gemacht. Sie sind ein Gedicht.«, plauderte Herr Schuster fröhlich.

Die beiden griffen zu und lobten die Plätzchen.

 

Kathrin dachte beiläufig, dass Johannes Einschätzung für ihre Kleidung goldrichtig war. Der Typ konnte nur schwer seinen Blick von ihr nehmen.

 

»Wie können wir ihnen helfen, Herr Schuster?«, lenkte schließlich Johannes die Aufmerksamkeit auf das Geschäftliche.

»Nun.«, begann der ältere Herr, »Die Sache wird sich für sie eher ungewöhnlich anhören.«

»Nichts ist zu ungewöhnlich für uns. Das Universum hat für alles eine Lösung.«, antwortete Kathrin mit bedeutungsvoller Stimme.

»Das weiß ich, besser als sie sich vorstellen können. Sie müssen wissen, auch ich habe besondere Begabungen, ich konnte im Laufe meines Lebens so manchen ganz besonderen Trank herstellen, Tränke die man durchaus als Zaubertrank bezeichnen könnte.«

 

Johannes wurde ein wenig unsicher. War es ein Spinner, oder ein Betrüger?

 »Dann frage ich mich, wie wir helfen können.«, sagte er sachlich.

 

»Wissen sie, als ich so jung war wie sie hatte ich kein Geld und keinerlei Möglichkeiten. Ich hatte lediglich meine besonderen Begabungen. Ich kann Tränke herstellen und Kraft auf sie übertragen. Es ist mir im Laufe der Zeit gelungen Heiltränke, Liebestränke, Wahrsagetränke und vieles mehr zu fabrizieren. Einige davon habe ich teuer verkauft, andere selbst für meine Bedürfnisse verwendet. Das Resultat war, dass ich letztlich alles bekam was ich wollte. Geld, Macht, Frauen aber auch relative Gesundheit. Es gibt nur eine einzige Sache, die mir schön langsam nicht behagt, ich werde älter. Was hat man von alledem, wenn man dann erst älter wird und stirbt?«

 Er war nun etwas lauter geworden und sein Tonfall war ernst.

 

»Nun, das trifft sich gut.«, meinte Kathrin, »Wir haben sogar einen Trank dabei, der den Alterungsprozess verlangsamt…«

»Das ist mir aber zu wenig. Ich kann einen Trank herstellen, der das Alter rückgängig macht.«, fiel Schuster ihr ins Wort.

»Dann verstehe ich nicht, wieso wir hier sind.«, sagte Johannes schroff.

 

»Ich kann es leider nicht alleine machen. Ich muss beim Ritual selbst etwas davon haben, was ich produzieren will und Jugend habe ich eben nicht. Ich brauche ein oder mehrere junge Menschen, die beim Ritual dabei sind. Sie sind beide erst knapp über zwanzig. Das und die Tatsache, dass sie das Ritual nicht erschrecken wird, weil sie selbst vom, sagen wir vom Fach sind, macht sie zu geeigneten Teilnehmern. Zudem funktioniert es nur mit Menschen mit übersinnlicher Begabung. Ich bezahle ihnen insgesamt fünftausend Euro, wenn sie an dem Ritual teilnehmen, unabhängig, ob es funktioniert. Es wird etwa zehn Minuten dauern und ist für sie völlig ungefährlich, wenn auch vielleicht beängstigend.«

 

Ok, ein Spinner, dachte sich Johannes und als sich seine Blicke mit Kathrins trafen, sah er, dass sie dasselbe dachte.

»Das scheint angemessen.«, meinte Johannes.

 

Sie tranken in Ruhe den Kaffee aus, aßen noch ein paar Kokosplätzchen, die im Übrigen tatsächlich sehr lecker waren, dann begann Schuster zusammen zu räumen und alles für das Ritual herzurichten.

 

 

3

 

 

Nachdem der Tisch leer war, stellte er in die Mitte eine sehr große, rundliche Flasche, die anscheinend mit Wasser gefüllt war.

Schuster entzündete einige Kerzen und drehte das Licht ab. Auch die Fensterläden gab er nach unten.

 

»Meine Liebe.«, sagte er an Kathrin gewandt, »Sie nehmen mir gegenüber Platz und legen die Hände um die Flasche.

»Sie, junger Mann, stellen sich genau hier her. Sie verstärken nötigenfalls meine Fähigkeiten, falls erforderlich.«, sagte er zu Johannes.

 

Nun setzte er sich gegenüber von Kathrin hin.

»Entspannen sie sich und lassen sie sich nicht beirren, egal was kommt.«, wies er sie an.

 

Er legte seine Hände über die ihren und sah ihr tief in die Augen.

Die Kerzen flackerten.

Schuster atmete ganz ruhig, schloss abwechselnd die Augen, öffnete sie wieder, sah Kathrin in die Augen und sah auf die Flasche.

 

Wieder flackerte das Licht der Kerzen und plötzlich hatte Kathrin das Gefühl leises Gewisper zu hören.

Auf einmal schwebten seltsame, durchsichtige Gestalten, fast einem Nebel gleich, durch den Raum und verschwanden bei der Flasche, sich langsam auflösend.

 

Kathrin wollte ihr Hand wegnehmen.

»Ganz ruhig bleiben, Mädchen. Alles läuft wie geplant.«, beruhigte der ältere Mann sie.

Sie entspannte sich, aber ihre Augen waren immer noch groß und fragend.

 

Auf einmal rumpelte der Raum und eine tiefe Stimme war zu hören.

»Ein Betrüger! Gebt die Frucht eures Betruges oder sterbt.«

Mit einem Schlag gingen die Kerzen aus und ein Aufschrei von Johannes war zu hören.

Schnell schaltete Schuster das Licht an. Statt Johannes saß ein Labrador winselnd an seinem Platz.

Kathrin sprang verwirrt auf und sah sich hektisch um.

 

»Was habt ihr getan?«, fragte Schuster tonlos. »Stimmt es, seid ihr Hochstapler? Ihr hättet das sagen müssen. Diesen Mächten kann man nichts vorgaukeln.«

»Ich…wir…«, stotterte Kathrin.

»Jetzt ist ihr Freund ein Hund.«, kommentierte Schuster trocken.

»Was? Das ist doch nicht Johannes. Reden sie keinen Blödsinn. Soll das ein übler Scherz sein.«

»Hat das alles wie ein Scherz auf sie gewirkt. Man kann diese Mächte nutzen, aber man sollte sie auch nicht für dumm halten. Jetzt haben wir den Salat.«

 

»Johannes?«, sagte Kathrin verzagt, fragend an den Labrador gerichtet.

Der Hund winselte und lief zu ihr hin.

 

Schuster trank einen kräftigen Schluck aus der großen Flasche.

»Wir müssen schleunigst handeln.«, rief er aus und ging aus dem Zimmer. Nach einigen Minuten kam er zurück und hielt ihr ein Fläschchen vor die Nase.

»Trinken sie einen kräftigen Schluck, das könnte die Mächte besänftigen.«

 

Sie sah den Mann an, als würde sie einen Geist sehen.

»Oh mein Gott.«, murmelte sie.

»Was ist los?«, fragte er verdutzt.

»Sie sehen gut zwanzig Jahre jünger aus.

 »Jetzt schon?«, fragte er verdutzt, »Ich hätte erst in den nächsten Stunden damit gerechnet. Zumindest hat also wenigstens das geklappt. Jetzt müssen wir noch sorgen, dass ihnen nichts passiert und ihr Freund wieder ein Mensch wird. Also trinken sie.«

 

Sie trank ordentlich davon. Es war bitter.

 

»Nun müssen wir noch was für ihren Freund tun. Er darf kein Hund bleiben. Es sei denn, ihnen ist ein Hund lieber.«

»Nein, ich möchte ihn zurück, bitte geben sie ihm was davon.«, sagte sie hektisch.

 

»Sie haben die Stimme doch gehört. Sie müssen all ihr Geld, dass sie Menschen abgegaunert haben herbringen, das brauchen wir für das Gegenritual. Schnell.«

 

Sie stolperte hinaus und stieg in das Auto.

 

 

4

 

 

Kathrin fuhr rasant Richtung Zuhause.

Sie hatte gerade das Gefühl, ihre Welt würde zerbrechen.

Auf einmal sah sie, dass auf der Rückbank ein Mann saß. Rasant blieb sie stehen. Als sie sich panisch umdrehte, war da niemand.

Nun hatte sie Angst. Nach einer halben Stunde war sie daheim. Sie stürmte hinein und öffnete den Tresor. Schnell nahm sie alles und steckte es in eine Tasche. Das war jahrelange Arbeit.

Bevor sie die Wohnung verließ, sah sie im Wohnzimmer wieder den Mann stehen. Schweigend, sie anstarrend.

 

Als sie wieder bei Schuster ankam, hatte er schon alles für das Gegenritual vorbereitet.

»Gab es irgendwelche besonderen Ereignisse, mein Kind.«, fragte er.

»Ich sah einen Mann mit dunklen Anzug. Er hat mich angestarrt, dann war er wieder weg.

»Oh mein Gott.«, murmelte Schuster, »Das ist einer von ihnen. Wir müssen uns beeilen, bevor sie in ihren Zorn ihnen und ihrem Freund was antun.«

 

Er schüttete die Tasche mit dem Geld dorthin, wo vorher Johannes gestanden hatte.

»Johannes, kommen sie hier her.«, befahl er und deutete auf das Geld.

Der Hund sprang schwanzwedelnd auf den Geldhaufen.

»Kathrin, sie setzen sich so hin wie vorher und legen die Hände auf den Tisch.

 

Er setzte sich ihr gegenüber.

 

»Schließen sie die Augen und machen sie sie erst auf, wenn alles vorüber ist. Das müssen sie mir fest versprechen.«, wies er ernst an und legte seine Hände auf ihre.

»Ok.«, sagte sie tonlos.

Sie schloss die Augen und der Raum begann wieder zu rumpeln.

Sie hatte das Gefühl, dass etwas durch ihr Haar streifte und ein Schauer lief ihr über den Rücken.

 

Es wurde unsagbar laut.

»Augen zulassen.«, appellierte er beinahe hysterisch.

Ängstlich kniff sie die Augen fest zusammen.

Schließlich wurde es von einem Augenblick auf den anderen still.

 

»Sie können die Augen jetzt öffnen.

Das tat sie und sah zuerst, dass das Geld weg war. Ebenso der Hund. Stattdessen lag Johannes dort regungslos auf dem Boden.

Schuster lief hin und fühlte den Puls.

»Gottseidank, er lebt.«, kommentierte er.

 

 

5

 

 

Einige Zeit später verließ Kathrin mit ihrem noch wankenden und völlig orientierungslosen Johannes das Grundstück.

Schuster hatte ihr versichert, dass nun wieder alles im Lot wäre und sie keine Angst mehr zu haben bräuchte. Einen Rat gab er ihr noch auf den Weg.

»Hören sie auf damit, Menschen zu betrügen.«

 

Sie hatte genickt und war abgezogen.

 

Nun brachte sie Johannes heim, der keine Ahnung hatte, was passiert war. Ebenso hatte er auch keinerlei Erinnerung an sein Hundedasein.

Nun musste sie noch warten, bis er wieder völlig da war. Dann musste sie ihm noch die Sache mit dem Geld erklären.

 

 

6

 

 

Schuster ging ins Haus zurück.

 

»Gut gemacht, Sohnemann.«, sagte sein Vater, der nun herangetreten war. Er hatte exakt dieselbe Kleidung und genau die gleiche Frisur. Er sah ihm sehr ähnlich, nur dass er eben, wie es der Zufall so wollte, zwanzig Jahre älter aussah.

»Du aber auch.«, entgegnete dieser und fügte hinzu: »Solche Trantüten.«

Sie gingen in den Keller und sahen auf den Boden.

Joachim Schuster stieß einen Pfiff aus.

»Das sind sicher um die 100.000 Euronen.«, kommentierte Gerald Schuster.

»Die waren fleißig.«

 

 

7

 

 

Im Grunde lief es immer nach demselben Schema ab.

 

Sie suchten sich Hochstapler aus, die erfolgreich Menschen um ihr Geld brachten, indem sie übernatürliche Kräfte vorgaukelten.

 

Durch Kaffee und Kokosplätzchen wurden leichte Drogen verabreicht, wodurch die Denkfähigkeit herabgesetzt wurde.

Dann überredete man sie zu einem Ritual, für das sie bezahlt werden sollten.

 

Stets schätzte man ab, wer das schwächere Glied war, in diesem Fall war es Kathy, die labilere Nerven und einen Hang zum Aberglauben hatte. Welch Ironie.

Beim Ritual war dann die Überraschung, dass sich wirklich was tat, ausgelöst durch Projektoren und Tonbänder. Dann ging das Licht aus.

 

Person zwei, in diesem Fall Johannes fiel durch schnelles Auslösen der Klappe nach unten, wo er von Gerald schnell betäubt wurde. Der dressierte Hund, der sich vorher im Raum versteckt hatte, nahm schnell seinen Platz ein.

Dann behauptete Joachim, etwas zu holen, schließlich kam Gerald mit einer Flasche Halluzinogenen zurück und behauptete, dass ihr das helfen könne.

 

All ihr Zweifel verflüchtigten sich dann, wenn sie den verjüngten Schuster sah. Das angebliche Gegenmittel sorgte dafür, dass sie sich weiterhin im Banne unheimlicher Mächte fühlte.

 

Schließlich tat die junge Frau alles, um ihren Geliebten wieder in einen Menschen zu verwandeln.

Dann musste nur noch das Ritual stattfinden, bei dem das Geld nach unten verschwand und Johannes wieder hergebracht wurde.

 

 

8

 

 

»Die ist dumm wie Brot. Ein Wunder, dass sie so viele Leute betrogen hat.«, sagte Joachim.

»Ich glaube, dass du zu streng urteilst. Sie stand ja unter Drogen. Und ich finde sie irgendwie süß.«, antwortete Gerald.

»Ja, süß ist sie schon. Vor allem als sie den Hund angesehen hat und ihn Johannes genannt hat. Aber wer weiß, vielleicht ist sie, sobald sie ihrem Freund das mit dem Geld erklärt hat bald wieder auf dem Markt.«, scherzte der ältere Mann.

»Ja, aber sie ist trotzdem nichts für mich. Ich bräuchte eine anständige Frau. Das ist eine notorische Betrügerin.«

 

Joachim lachte und schlug ihm auf die Schulter.

 

Der Labrador kam bellend herbei und wedelte freudig mit dem Schwanz.

 


Ich hoffe, dass euch meine kurze und spontane Geschichte gefallen hat.

So, jetzt bin aber ich dran. Meine Begriffe sind:

 

Entführung

Diamant

Buch

 

Ich nominiere:

 

Schreibzauber

 

Kreetel

 

Nina C. Hasse

 

Vergesst nicht, euch auf Isabelles Seite in den Kommentaren zu verlinken, euch nach dem Schreiben drei neue Begriffe auszudenken und drei weitere Schreibhasen zu nominieren.

 

Ich wünsche euch drei viel Spaß...

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»Das Geschöpf: Jagd auf DNA« von Viktoria Klein


Spannendes Abenteuer mit ein wenig Thriller und Sci-Fi

 

Das kleine Mädchen Georgie leidet an einer Genstörung, die verlorene Körperteile schnell wieder nachwachsen lässt. Noch weiß sie oder ihre Mutter nichts davon.

Der schwerreiche Hendrik von Brouwers bekommt davon Wind und möchte das Mädchen für sich haben. Dabei schreckt er vor nichts zurück.

 

Die Geschichte ist, vor allem in der ersten Hälfte ziemlich spannend und auch angenehm komplex aufgebaut. Das mag ich.

Einige Dinge scheinen mir leider etwas zu konstruiert, sodass es zwar sehr überraschende Wendungen gibt, die ich dann aber zum Teil als etwas unglaubwürdig empfand. Dazu fiel es mir zum Teil auch schwer, zu den Figuren Zugang zu bekommen, auch von der emotionalen Seite.

Ein über Jahren auf einer Insel festgehaltenes Mädchen, zeigt danach keinerlei Trauma, obwohl sie dort als fast einziges weibliches Wesen ständig Angst vor Vergewaltigung haben musste. Ganz im Gegenteil, sie vermisst die Zeit irgendwie, weil sie sich wie eine Prinzessin gefühlt hatte.

Da gibt es einige Beispiele, bei denen es schwer fällt, die Emotionen, oder auch die fehlenden Emotionen nachzuvollziehen.

 

Das tut aber keinen Abbruch daran, dass es sich um einen spannenden und origenellen Roman handelt, den zu lesen es sich durchaus lohnt.

 

4 von 5 Punkten

 


Klappentext:

 

Das Mädchen Georgie trägt etwas Besonderes in sich. Durch einen speziellen genetischen Code
lässt ihr Körper Organe nachwachsen.
Das will sich der machtbesessene Industriemagnat Hendrik van Brouwers zu eigen machen. Er will ihre genetische Gabe für seine Zwecke nutzen.

Um sein ultimatives Ziel zu erreichen, lässt
er das Objekt seiner Begierde auf seine
Felseninsel „Aspasia“ entführen.
Georgies abenteuerliche Reise führt sie an Orte und zu Menschen, die ihr Leben beeinflussen. So sehr, dass ihre potentielle Unsterblichkeit sie in
allergrößte Gefahr bringt.


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Ein Interview von »Unsere Bücherecke« mit mir

Hier das Interview, das «Unsere Bücherecke« mit mir geführt hat.

https://www.facebook.com/groups/640805012711631/

 

Hallo, Schön dass Du bei unserer Aktionswoche dabei bist
Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?
Gerne :) Ich heiße Nikolaus Fahrner, bin 41 Jahre alt und lebe mit meiner Frau und zwei alten, vorlauten Katern in Neunkirchen in Niederösterreich. Hauptberuflich bin ich Gärtner. Ich schreibe unter dem Pseudonym »Jason Darkstone«

 

Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und wie ist es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches gekommen?
Ich habe als Jugendlicher/Junger Mann ziemlich viel geschrieben und hatte dann allerdings Jahre der Schreibabstinenz. Vor längerer Zeit keimte in mir die Idee, nicht nur zu einem Roman, oder einer Trilogie, sondern zu einem ganzen erzählerischen Universum. Das geisterte länger in meinem Kopf herum und wurde immer detaillierter. Schließlich begann ich damit, es aufzuschreiben. Als der erste Roman fertig war, überlegte ich erstmals, ihn zu veröffentlichen. Zuerst wollte ich das ohne Verlag machen und beschloss jemanden für das Lektorat/Korrektorat zu bezahlen. Erste Ergebnisse enttäuschten mich aber sehr, sodass die Zusammenarbeit beendet wurde. Kurz nach diesem Rückschlag bot mir der Verlag »Edition Trailer Spot« einen Vertrag an. Schließlich wurde vor einem Jahr der erste Teil meiner Trilogie veröffentlich: »Spheres: Hope and Fear«

 

Hast du beim Schreiben auch bestimmte Rituale? Orte, feste Zeiten oder irgendwas?
Rituale habe ich eigentlich kaum, außer das ein Espresso nicht fehlen darf. Manchmal höre ich dabei Musik, aber es darf nur etwas sein, dass ich in und auswendig kenne, sonst lenkt es mich ab. Ich schreibe ausschließlich an meinem Schreibtisch. Feste Zeiten gibt es gar nicht. Grundsätzlich ist es so, dass ich im Winter sehr viel mehr Zeit habe, da ich als Gärtner kaum/keine Arbeit habe. Dafür habe ich dann im Frühling wenig Zeit zum Schreiben.

 

Weißt Du noch, wovon Deine ersten Schreibversuche handelten?
Als Jugendlicher/junger Mann habe ich zum Teil sehr krasse Geschichten geschrieben. Manches war aber auch alltägliches. Ich kann mich zum Beispiel erinnern, dass eine Kurzgeschichte von einem Gespräch im Zug handelte, das zwischen einem Burschen und einem Mädchen stattfand. Eine andere Kurzgeschichte handelte von einem Alkoholiker, der sich in seinen Wahnvorstellungen von der Kasperlfigur seiner verstorbenen Tochter in den Selbstmord treiben lässt. Es hat sich sehr von dem unterschieden, was ich jetzt so mache.

 

Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hat?
Da muss ich leider passen, weil ich wirklich immer an meinem Schreibtisch schreibe. Und der hat nichts Verrücktes an sich…

 

Inwiefern hat sich Dein Leben verändert, seitdem du Autor/in bist?
Es ist bunter und phantasievoller geworden.

 

Könntest Du Dir auch vorstellen, mal in einem anderen Genre zu schreiben? Und in welchem würde man Dich auf keinen Fall entdecken können?
Ja, ich könnte mir durchaus vorstellen, einmal ein Drama zu schreiben, oder mich an einer Liebesgeschichte zu versuchen.
Auf keinen Fall wird man mich im Horrorbereich oder im Bereich des Erotikromans finden.

 

Hattest Du Einfluss auf das Cover?
Ja, durchaus. Im Vorfeld konnte ich meine ungefähren Wünsche äußern, dann kamen Vorschläge. Schließlich haben der Verlag und ich die Entscheidung gemeinsam getroffen.

 

Welche Wünsche hast Du in Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?
Die kurzfristigen Ziele sind das Abschließen der »Spheres«-Trilogie. Dabei kommt der dritte Teil voraussichtlich im Juni 2017 heraus. Zudem wird diesen Dezember mein erster Jugendroman veröffentlicht.
Längerfristig möchte ich ein komplettes, erzählerisches Universum rund um die »Spheres«-Trilogie entwerfen.

 

Was meinst Du, wie viel von Dir selbst steckt in Deinen Protagonisten?
Nur geringe Anteile, würde ich sagen. Am ehesten ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und Empathie. Ich lasse aber meine Protagonisten immer wieder mal etwas tun, das ich nicht machen würde. Die Antagonisten verkörpern in der Regel genau das, was ich verabscheue, wenn es auch einige wenige gibt, die dann auch ihre guten Seiten haben.

 

Was würdest Du tun, wenn Dich eine Deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?
Schwer zu sagen… mit meinen wichtigsten Protagonisten Josef Winter und Xia Méng wäre es wahrscheinlich passend, auf ein gemütliches Bierchen zu gehen. Oder sie würden mich in eines ihrer Abenteuer verstricken.

 

Was sind Deine Hobbys?
Abgesehen von der Schriftstellerei zeichne ich gerne und höre Musik (Jazz, Rock, Klassik, usw.) Zudem mag ich gute Bücher und Filme.

 

Hast Du ein Lieblingstier?
Eigentlich nicht wirklich…

 

Wenn Du ein Tier sein könntest welches?
Eine Fledermaus.

 

Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?
Nein, so kann man das nicht sagen, das wechselt immer. Von den »alten« Meistern der Sci-Fiction gefallen mir z.B. die Sachen von Isaac Asimov. Science-Fiction der neueren Art hat mir zum Beispiel »Leviathan erwacht« von James Corey gefallen. Eines der letzten Bücher, die mich emotional berührt haben, war »Sprich« von Laurie Halse Anderson. Unabhängig davon lese ich sehr gerne in der Bibel. Das geht immer.

 

Was ist Dein Lieblingsessen?
Kommt immer darauf an, aber ich könnte mich in Schinkenfleckerl vergraben.

 

Würdest Du uns Deine Werke vorstellen?
Da gibt es einmal »Spheres: Hope and Fear«, meine Erstveröffentlichung. Es ist der erste Teil einer Trilogie.
Vom Genre bewegt sich das Ganze im Bereich Science Fiction Fantasy, obwohl auch andere Elemente, wie Thriller und Drama vorkommen.
Hier die Kurzbeschreibung des Klappentextes:
Im Sommer 1998 wird in den USA eine junge Frau entführt. Im Winter 2012 wird der Österreicher Josef Winter verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden eines Mädchens zu tun zu haben. Zwei Ereignisse, getrennt durch Zeit und Raum und doch untrennbar miteinander verbunden...

Ich habe mir schon von mehreren Lesern sagen lassen, dass es auch für nicht Science Fiction Fans Freude macht, das Buch zu lesen.

 

Ebenso gibt es schon den zweiten Teil, mit dem Titel »Spheres: Love and Loss«

Klappentext:
Während Xia und Josef um das Leben der Tochter eines guten Freundes kämpfen, braut sich eine dunkle Bedrohung zusammen, die sie nicht verstehen können.
Dabei kommen sie auch der Antwort auf die Frage näher, was der Ursprung ihrer Fähigkeiten und der Sphäre ist.

Was hat es mit Xias Begegnung mit dem Collector auf sich, die sich in der Vergangenheit zutrug?

Im Juni 2017 wird voraussichtlich der dritte Teil veröffentlicht.

 

Zuvor, nämlich diesen Dezember kommt mein erster Jugendroman heraus.
Er trägt den Arbeitstitel »Das Spiel« und spielt im selben erzählerischem Universum wie die »Spheres«-Trilogie. Trotzdem kann es für sich alleine gelesen werden und ist auch in sich abgeschlossen.
Dabei geht es um Jugendliche in der Zukunft, die für eine Firma ein neuartiges Computerspiel testen. Dabei verschwimmt zunehmend die Grenze zwischen Spiel und Realität.

Und dann darf ich noch einen Ausblick in ein Werk in Arbeit geben.
Nebenbei arbeite ich an einem Roman mit dem Arbeitstitel »Avani«.
Die Geschichte spielt in einer Fantasywelt, die dem präkolumbianischen Südamerika ähnelt. Protagonist ist unter anderem ein dreizehnjähriges, eingeborenes Mädchen, das in die Hände von skrupellosen Sklavenhändlern fällt. Und ein älterer, desillusionierter Abenteurer.

Hier wird es bis zur Veröffentlichung noch etwas länger dauern…

Ich bedanke mich, dass ich diese Fragen beantworten durfte.

https://www.facebook.com/JasonDarkstone/
http://www.jasondarkstone.at/
https://twitter.com/JasonDarkstone

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Sprich - Von Laurie Halse Anderson

Gefühlvolles Jugenddrama mit einer Prise Humor

 

Die vierzehnjährige Melinda kommt ihr erstes Jahr auf die High-School, etwas, worauf sie sich eigentlich gefreut hat. Nun aber scheint alles, wie ein einziger Albtraum zu sein.

Ihre alten Freundinnen ignorieren sie, die neuen Mitschüler sind abweisend bis gemein.

All das seit der Party in den Ferien, als sie die Polizei gerufen, dann aber das Weite gesucht hat. Sie kann nicht darüber reden und auch sonst wird sie immer schweigsamer und kapselt sich immer mehr ab.

Sie pflegt sich immer weniger und ihre Noten werden immer schlechter, anscheinend gibt es niemanden, dem sich das Mädchen anvertrauen kann. Lediglich im Kunstunterricht findet sie eine Möglichkeit sich auszudrücken.

 

Trotzt des ernsten und dramatischen Themas ist das Buch sehr einfach zu lesen. Auch ist, obwohl es alles sehr traurig ist, immer etwas zum Schmunzeln. Es ist einfach die sehr ironische Sichtweise einer Vierzehnjährigen und wie sie den Dingen des Alltags begegnet.

Auch wenn lange nicht darauf eingegangen wird, was dem Mädchen in der Partynacht geschehen ist, kann man es sich schon bald denken.

 

Melinda ist eine sympathische Figur, und obwohl nicht auf die Tränendrüse gedrückt wird und vieles humorvoll angegangen wird, leidet man mit ihr richtig mit. Am liebsten wäre ich in den Roman hineingesprungen und hätte dem Mädchen geholfen oder die Erwachsenen gerüttelt, dass ihr endlich jemand zuhört.

Für mich auch eine Erinnerung, dass man als Erwachsener, auch wenn man selbst keine Kinder hat, etwas zu einem Klima beizutragen, in dem Kinder und Jugendliche das Gefühl haben Ernst genommen zu werden und immer ein offenes Ohr zu finden, auch wenn es meist wohl nicht so dramatische Dinge betrifft, wie in diesem Roman.

 

Unterm Strich ein Buch, das ich uneingeschränkt für alle Freunde von dramatischen Jugendromanen empfehlen kann.

 

5 von 5 Sternen

Klappentext:

 

Es ist Melindas erstes High-School-Jahr und sie hatte sich darauf gefreut. Doch jetzt ist alles wie ein böser Traum: Von ihrer Freundin wird sie geschnitten, die neuen Mitschüler reagieren abweisend. Melinda gilt als Zicke, seit sie auf jener Party die Polizei gerufen hat, aber nicht sagen wollte, warum. Sprechen kann und will sie darüber nicht. Es dauert ein Jahr, das ganze Schuljahr, bis Melinda ihre Sprache wieder findet - und mit ihr die Kraft, sich zu wehren.

 

 

 

 

 

 

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