Blog

Hier blogge ich hin und wieder...

Manchmal sind es Gedanken zu meinen Büchern, oder Zeichnungen, oder was immer mir auch sonst noch so durch den Kopf geht.

Oftmals sind es meine Rezensionen zu Büchern, die ich gelesen, oder Filme, die ich gesehen habe.

Was ist eure Meinung zu den Büchern und Filmen?

Freue mich über Kommentare...

Männer


Heute ist internationaler Männertag…

Spontan könnte man sich denken, was soll das, schließlich werden Frauen und Mädchen weltweit benachteiligt, wieso wird jetzt hier wieder über Männer geschrieben?

 In Wirklichkeit hat das ganz genauso seine Berechtigung.

 

So wie ich am internationalen Mädchentag über die beklagenswerten Umstände an vielen Orten dieser Welt für Mädchen schrieb, so gilt das leider auch gleicherweise für Jungs. Man denke an Kinderarbeit, an Kindersoldaten, man denke an Jungs, die ja ebenso prostituiert werden. Man denke an Jungen, die sexuell oder anderweitig innerhalb der Familie missbraucht werden.

Missbrauch, der ja leider auch in den Wohlstandsländern existiert.

 

Es soll auch um die erwachsenen Männer gehen.

Vielerorts müssen Männer Unglaubliches leisten, um sich und ihre Familien auch nur mit dem Allernotwendigsten zu versorgen.

Auch hier bei uns ist es ohne Frage eine große Herausforderung, vor allem, wenn kleine Kinder da sind. Und vor allem dann, wenn auch versucht wird, dass zumindest ein Elternteil möglichst viel bei den Kindern ist. Etwas was natürlich für viele einfach wirtschaftlich kaum mehr möglich ist.

 

Hut ab, vor den Männern, die es dennoch schaffen, nicht nur finanziell für die ihren zu sorgen (auch wenn diese Aufgabe ja meist schon von den Frauen ebenso mitgetragen wird), sondern auch in allem sonst.

Viele Männer sind auch Vorbilder, wenn es um das Thema Belästigung oder Missbrauch von Mädchen und Frauen geht. Behandelt er diese nämlich ganz selbstverständlich stets respektvoll und freundlich, dann hat das mehr Vorbildwirkung, als so manche Kampagne (nichts gegen Kampagnen), vor allem für die eigenen Kinder.

 

Ein Junge, der seinen Vater so beobachten kann und mit dem auch über dieses Thema geredet wird, bei dem ist es wahrscheinlicher, dass es ihm niemals in den Sinn kommen würde, ein Mädchen gegen seinen Willen anzufassen oder dessen Hilflosigkeit auszunützen.

 

Ein Mädchen, dass seinen Vater, oder auch ein anderes männliches Vorbild hat, wird sich auch leichter dabei tun, einmal festzulegen, wie sie von ihrem Partner behandelt werden möchte und auch, dass sich in dieser Hinsicht auch nicht mit einem geringeren Maßstab abfinden wird.

Das ist also etwas, was jeder Mann sein kann, ein gutes Vorbild, und dass nicht nur, wenn er ein Filmstar ist. Egal ob alleinstehend, oder liiert. Ob Kinder oder kinderlos.

 

Es gibt natürlich noch viele andere Herausforderungen für Jungs und Männer, aber ich habe mir vorgenommen, dass es nicht zu lange wird…

In diesem Sinne wünsche ich allen Männern und Jungs einen schönen Tag!


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Mädchen

Heute ist internationaler Weltmädchentag...
 
Es ist schön, dass es euch Mädchen und junge Frauen (wo ist da genau die Grenze?) gibt. Ohne euch würde auf dieser Welt definitiv etwas fehlen.
 
Es bricht mir das Herz, dass Mädchen in vielen Teilen der Welt schlecht und zweitklassig behandelt werden. Vielerorts werden Mädchen abgetrieben, weil es Mädchen sind oder nach der Geburt getötet.
Oder sie wachsen auf ohne jegliche Perspektive, oder werden viel zu früh verheiratet.
Viele werden frühsexualisiert und ihrer Kindheit beraubt oder müssen schon in jungen Jahren harte Arbeit verrichten.
Kinderprostitution ist ein weiteres Schlagwort...
Schreckliche Verbrechen an Mädchen sind Alltag in den Medien, auch hier bei uns.
 
Ich wünsche mir eine Welt, in der ein jedes Mädchen unbeschwert und glücklich aufwachsen kann.
Und heute wünsche ich den Mädchen und jungen Frauen einfach einen schönen Tag :)
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Dunkelheit

Manche sagen, steh doch auf!

Doch du hast nicht die Kraft dazu…

Sie sagen, reiß dich einfach mal zusammen!

Doch das hast du schon dein halbes Leben…

 

Du fühlst Angst, wo eigentlich Freude sein sollte…

Du fühlst Leere, wo eigentlich Liebe sein sollte…

 

Sie sagen, dass es eine Charakterschwäche ist…

Doch du weißt inzwischen, dass du einfach krank bist.

Ein Krebs der Seele, der beständig frisst und nichts übrig lassen möchte…

 

Du fühlst Ausweglosigkeit, wo eigentlich Hoffnung sein sollte…

Du fühlst dich einsam, obwohl du unter Menschen bist.

 

In deiner Dunkelheit, in der du stets alleine bist…

In der du dich alleine FÜHLST…

 

Jason Darkstone

 

 

Depression ist eine Krankheit!

Jeder kann depressiven Menschen helfen, indem er zu einem Klima beiträgt, in der sich depressive und psychisch anderweitig kranke Menschen verstanden fühlen.

Ein Klima, in dem solche Menschen den Mut finden können, sich zu öffnen und Linderung zu finden.

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Leseprobe »Spheres: Love and Loss«

 Eine kleine Leseprobe aus meinem Roman »Spheres: Love and Loss«, der zweite Teil der SciFi-Fantasy-Saga:

 

Ich sage dazu, dass nicht alles in diesen Romanen so unter die Haut geht, zumindest nicht in diesem Sinne…

 

 

 

6:30 Uhr
Klara wurde unsanft geweckt.
»He, Prinzessin. Aufstehen, heute ist dein großer Tag. Hier in den Bergen steht man zeitig auf.«
Sollinger schnitt die Kabelbinder an ihren Händen ab und zog sie vom Bett runter, auf dem sie die Nacht verbracht hatte. Sie hatte ohnehin kaum wirklich geschlafen. Er bugsierte sie wieder in den Raum, in dem sie gestern Abend schon war. Ein anderer Mann, den sie vorher noch nicht gesehen hatte, fesselte sie wieder am Stuhl fest.
Sollinger strich ihr durchs Haar. Sie zuckte zusammen.
»Ich würde dir ja Frühstück anbieten, aber mit dem Klebeband über deinem Mund wäre das alles irgendwie schwierig«, sagte er grinsend zu ihr.
Klara war wie benommen, konnte sich kaum konzentrieren und nahm alles wie verschwommen wahr. Ihr Kopf schmerzte, sie hatte furchtbaren Durst und konnte nur schwer atmen. Die Angst war einer lähmenden Lethargie gewichen.
Ein zweiter Stuhl wurde hingestellt und jemand wurde reingebracht. Es war eine junge Frau. Auch sie war gefesselt und mit Klebeband ruhiggestellt. Klara versuchte, unter Anstrengung den Blick scharf zu stellen. Ist das die Frau, die sein Bruder mitnehmen wollte?, durchfuhr sie der Gedanke. Sie war nicht sicher, sie schien ihr aber zumindest ähnlich zu sehen.
»Du hast eine Spielgefährtin bekommen, Herzchen, und sie wird dein Schicksal teilen.«
Er sah Klara an. »Irgendwie tut es mir fast leid, inzwischen finde ich dich eigentlich ganz süß. Aber was sein muss, muss halt sein.«
Dann wandte er sich an die andere Frau. »Was dich betrifft, liebe Kornelia, du hast vermutlich keine Ahnung, warum du hier bist und was dich erwartet. Kannst auch nicht fragen, weil dein Mund ja zugeklebt ist. Tja, lass dich überraschen!« Sollinger lachte und verließ den Raum.
Auch die anderen Männer gingen.
Klara betrachtete die Frau. Verschwommen dachte sie, dass sie ihr leidtat, weil sie jetzt genau so in der Klemme saß. Plötzlich hatte die Frau sich von den Fesseln und der Knebel befreit.
Sie ging zu Klara. »Klara, ich bin eine Freundin deines Vaters, wir werden dich rausholen. Es wird alles gut.«
Klara wollte sich aus ihrer Lethargie losreißen und sie warnen, weil einer der Männer den Raum betreten hatte. Doch da sauste schon ein schwerer Gegenstand auf die Frau herab. Sie sank regungslos auf den Boden.
Sollinger fuhr seine Männer an: »Ihr Idioten, seid ihr zu blöd, das Miststück ordentlich zu fesseln?« Etwas ruhiger wies er an: »Gut was soll´s. Wir machen noch ein Video und dann ist hier Schluss.«
Sie stellten die Kamera wieder auf.
»So meine Kleine, mach ein freundliches Gesicht, das wird das letzte sein, was Papa von dir lebend sehen wird.«
An einen der Männer gerichtet sagte er: »Aufnahme!«
»Herr Fleischer, diesmal muss ich selbst mit ihnen reden, denn anscheinend waren die Worte ihrer Tochter nicht eindringlich genug. Wie sie an ihrer
Tochter sehen können, ist sie immer noch frisch und munter. Ich habe mein Wort ja gehalten, deshalb lebt sie noch. Ich mag ihre Tochter, wirklich. Ich möchte ihr nicht weh tun und sie auch nicht töten, aber wenn ich nicht binnen einer halben Stunde das Geld auf dem Konto habe, dann bleibt mir nichts anderes übrig.«
Klara hatte den Kopf nach vorne gebeugt.
Während er sprach, nahm er Klaras Haare in die Hand und zog ihren Kopf leicht nach hinten, damit ihr Gesicht besser zu sehen wäre.
»Und Cut!«, rief er lachend.
»Ob jetzt das Geld wohl kommt, liebe Klara?«, fragte er sie. Sie zuckte mit den Schultern.
»Du hast Recht. Es ist egal. Wir machen jetzt eine Wanderung.«
Er band sie vom Stuhl los und beließ die Fesseln so, dass sie gehen konnte, aber die Hände hinter dem Rücken gebunden blieben. Er ergriff sie an ihren Händen und ging mit ihr los. Zwei Männer folgten.
Sie gingen etwa fünfzehn Minuten. Klara war schwindlig. Sie litt schrecklich an Durst und hatte keine Kraft mehr. Ihr ganzer Körper tat weh.
Nun sah sie das Ziel und alles wurde ihr klar.
Die Lethargie wich und Todesangst erfasste sie. Sie wollte sich umdrehen, aber Sollinger ließ sie nicht, sondern schob sie weiter.
»Prinzessin, du wirst doch nicht kurz vor deinem großen Auftritt Lampenfieber bekommen«, sagte Sollinger grinsend zu ihr.
»Bitte nicht so«, wollte sie schreien, aber durch das Klebeband kamen nur unverständliche Laute. Die Tränen flossen ihr über das Gesicht.

 

 

Das wars, ich hoffe, dass ich euch Lust gemacht habe auf mehr...

Und wie gesagt, lasst euch nicht beeirren von den Thriller-Elementen, die sind ein Teil davon, aber es ist eine SciFi-Fantasy-Geschichte, kein Psychothriller...

Zumindest nicht in erster Linie.

 

Geeignet ist die Geschichte für Erwachsene und Jugendliche ab 14 mit einer gewissen Reife...

 

 

 

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Die Wahrheit über Elfenmädchen


Vorsicht, dieser Tatsachenbericht ist nichts für schwache Nerven oder sanfte Gemüter. Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Lebensbericht aus dem Feenland tatsächlich in reiner Form so bringen soll. Ich habe mich dazu entschlossen, da ich es für wichtig halte, dass die Wahrheit endlich erkannt wird. Hier nun aus dem Leben eines Elfenmädchens.


Ja, den ganzen Tag dürfen Elfenmädchen am Bach mit Schmetterlingen spielen. So romantisiert stellt man sich das Leben eines Elfenmädchens vor. Ist es aber nicht. Das Leben eines Elfenmädchens kann nämlich ganz schön hart sein. Vor allem, wenn man Rabeneltern hat. So wie dieses Elfenmädchen.
Immer dürfen die anderen in ihrem Alter viel länger draussen bleiben und mit den Schmetterlingen spielen. Das Elfenmädchen mit den schrecklichsten Eltern im ganzen Elfenland.
Aber das Elfenmädchen hat schreckliche Rache geschworen. Nun würde es eine Woche lang schmollen. Oder zumindest bis zum Abendessen.

 

So sieht das Leben eines Elfenmädchens also tatsächlich aus.

Es ist mein Wunsch, dass diese Wahrheit ans Licht kommt und endlich das verklärte Bild des Leben im Elfenland entkräftet wird.

Hilf mit, dieses falsche Bild richtig zu stellen...

 

Posenmodel

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Monster

Monster…

 

Es gibt eine Art von Monster.

Das Schlimme ist, dass sie es schaffen, Menschengestalt anzunehmen.

Sie leben unter uns und führen scheinbar ein ganz normales Leben.

Das macht sie so gefährlich.

Sie arbeiten, haben ihre Hobbys, essen und trinken.

Viele von ihnen sind allem Anschein nach sogar sehr nett.

Sie sind wie du und ich…

 

Doch in Wirklichkeit ernähren sie sich nicht von normalen Lebensmitteln.

Sie fressen Kinder.

Meistens fressen sie sie nicht ganz auf, sondern sie fressen Teile ihrer Organe.

Sie lauern ihnen auf und saugen sie ein Stück weit aus.

Oder sie erschleichen ihr Vertrauen um sich an ihren Gehirnen zu laben.

Sie fahren mit ihren Tentakeln in ihr Herz und zersetzen es Stück für Stück.

Manchmal über Wochen und Monate und Jahre…

 

Manche dieser Monster fressen sogar ihre eigenen Kinder auf, während sie sie großziehen.

Wie Parasiten höhlen sie sie aus, laben sich an ihnen.

 

Doch halt, ich habe gelogen…

Ich meine, alles ist wahr, bis auf ein Detail. Es sind keine Monster.

Das macht sie so gefährlich.

Sie arbeiten, haben ihre Hobbys, essen und trinken.

Viele von ihnen sind allem Anschein nach sogar nett.

Sie sind wie du und ich.

 

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Filmkritik zu Attraction


Gerade bei Themen, die ein hohes Budget und ausreichend Ressourcen verlangen, da bin ich bei Nicht-Hollywood-Produktionen oft eher skeptisch.

 Eine Alieninvasion von einem russischen Studio gemacht?

 Ich ging mit mittelmäßigen Erwartungen an die Sache ran und dachte an ein Independence Day für Arme. Independence Day war eine seichte Story mit guten Effekten. Also dachte ich an eine seichte Story mit nicht so guten Effekten.

Doch es ging in eine etwas andere Richtung.

 

Zu Beginn stürzte ein Raumschiff in eine russische Stadt ab, nicht ohne auf spektakuläre Art und Weise Häuser zum Einsturz zu bringen und viele Menschen zu töten.

 Doch warum sind die Aliens hier?

 Ich möchte nichts von der Geschichte verraten.

 

Nur so viel will ich sagen, dass die Geschichte sehenswert ist und durchaus unerwartet und überraschend. Es war auch kein überragender Film, doch erwähnenswert im positiven Sinne.

Ein intelligenter Film, durchaus. Leider gab es auch einige irrsinnig dumme Sequenzen, für die ich die Drehbuchautoren am liebsten an den Ohren gezogen hätte. Wenn ein angehender Medizinstudent eine Person nicht einmal genauer ansehen muss und sofort erkennt, dass keine Knochenbrüche vorhanden sind, aber ohne Bluttransfusion bald der Tod eintreten wird, dann klingt das nicht sehr glaubwürdig. Es wurde auch keine Blutung gestoppt, sondern der Weg ins Krankenhaus genommen und auch dort ohne Untersuchung oder Wundversorgung einfach die Transfusion durchgeführt. Danach wachte die Person gesund und munter auf und war wieder völlig genesen. Echt jetzt?

 

Abgesehen von solchen Mankos gibt es aber doch eine kluge und unerwartete Geschichte, die vor allem auch unterhält.

 Für SciFi Fans, die mal Lust auf etwas anderes haben durchaus ein Versuch wert.

 

Wie hat euch der Film gefallen?

 

Zum Film:


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Vorstellung eines Helden - FEAR


Heute stelle ich euch FEAR vor.

 

FEAR ist bereits vierzig Jahre, als er seine Fähigkeiten erhält.

 

Er kann durch Materie hindurchsehen und hat ein außergewöhnliches Hörvermögen.

 

Dazu kann er durch Wände gehen. Diese Fähigkeit ermöglicht es ihm in späteren Zeitperioden zum Teil auch, durch die Spiegel, die sich in der Höhle des Leids in der Sphärenwelt befinden, Zeit und Raum zu überwinden.

 

Nachdem er seine Fähigkeiten durch seltsame Umstände erhalten hat, beschließt er nach anfänglichen Zögern, gegen Verbrechen und Unrecht zu kämpfen.

 

Dabei nutzt er stets eine schwarze, kugelsichere Rüstung mit einer Samuraimaske. Da er zu Beginn keinerlei kämpferisches Können hat, arbeitet er neben seinen Fähigkeiten mit technischen Tricks und Theatralik. Vor allem nutzt er Düsen, die einerseits Angstpheromone versprühen, aber auch betäuben. Durch seine Auftritte gelingt es ihm, einen Mythos zu erschaffen, den er gezielt nutzt, um seine Feinde in Angst und Schrecken zu versetzen.

 

In seinem normalen Leben lebt er sehr einsam und zurückgezogen, bis er auf Hope trifft, die ihm zur engen Verbündeten wird und ihn in der Kampfeskunst unterweist.

 

Eigentlich lehnt er Gewalt ab, hat aber die Neigung manchmal Grenzen zu überschreiten, vor allem, wenn die Opfer Mädchen oder junge Frauen sind. Das ist darauf zurückzuführen, dass seine Schwester wegen ihres Stiefvaters Selbstmord beging, als er noch ein Kind war.

 

Er ist einer der wenigen Menschen, die Hope in die Sphäre mitnehmen kann.

 Einer seiner Erzfeinde ist David Miller, der Kopf der Organisation »Das Netz«, nach außen hin ein angesehener Geschäftsmann. Außerdem jagt er lange Zeit den psychopathischen Frauenmörder Johann Sollinger.

 

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Zeitreisen

Zeitreisen sind ja so eine Sache…

 

Klar sind sie an und für sich gesehen ziemlich praktisch, vor allem dann, wenn ausschließlich man selbst dieses Werkzeug zur Verfügung hat.

 

Dass es Zeitreisen in Wirklichkeit nicht gibt, ist natürlich hinderlich und es schränkt die Möglichkeiten ziemlich ein. Man kann sich daher nicht rückwirkend reich und erfolgreich machen. Man kann auch nicht, um mal von weniger niederen Motivationen auszugehen, nicht zurück, um den Tod eines lieben Menschen zu verhindern oder ihn wenigstens noch mal zu sehen. Man kann auch nicht den Weltfrieden herbeiführen oder durch Zeitreise das große Mysterium aufdröseln.

 

Und dennoch, und da bin ich auch nicht davon abzubringen, sind Zeitreisen eine wunderbare Sache. Sie haben mir zahllose vergnügliche Stunden bereitet, sei es beim Sehen von Filmen und Serien oder auch beim Lesen.

Nichts ist so hirnsprengend, wie eine rasante, verwobene, abgefahrene Zeitreisegeschichte. Kaum etwas macht so viel Spaß, als über solche Geschichten nachzudenken und zu diskutieren und philosophieren.

 

Nicht zuletzt spielen Zeitreisen auch in meinen Büchern eine gewisse Rolle und es macht sehr viel Spaß das Ganze auszutüfteln.

 

Zeitreisen sind natürlich nicht nebenwirkungsfrei. In der Regel machen sie alles komplizierter und schwieriger. Ich wage mal zu behaupten, dass keine Zeitreisegeschichte völlig frei von Widersprüchen ist. Irgendwo gibt es bei all diesen Storys einen Punkt, den man ausblenden muss.

 

Aber dennoch überwiegen die Vorteile dieser wunderbaren Technologie, die natürlich niemals in die falschen Hände fallen sollte.

 

Was ist eure liebste Zeitreisegeschichte?

Lasst es mich hier, auf Facebook oder Twitter wissen...

 


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Was mich interessieren würde...


Es gibt da eine Sache, die mich irgendwie interessieren würde...
Auf einer Künstlerplattform namens DeviantArt bin ich ebenso vertreten, wenn auch nicht sehr aktiv. Ich zeige dort meine Bilder und hin und wieder auch Leseproben. Dazu hole ich mir auch Inspirationen und so manche Fotovorlage habe ich dort gefunden.
In meinen Romanen wird (auch wenn es ziemlich dezent zugeht, was die Beschreibung betrifft) auch manch Schlimmes gezeigt. Dazu gehört auch die Entführung und Verschleppung von Männern und Frauen.
Einiges davon ist dann bewusst comichaft verzerrt, vor allem was die Bösewichte betrifft.
So gibt es Zeichnungen, oder auch Bilder zu Textproben auf Deutsch, die gefesselte oder geknebelte Frauen zeigen.
Was mich nun so verwirrt ist, dass diese Bilder, obwohl meist nur Beigabe zu deutschen Texten (die auf DeviantArt nur von wenigen verstanden werden) so viel mehr Likes erhalten, als alle anderen Werke.

Was ist es?
Sind das Typen, die auf gefesselte Frauen stehen?
Geht es um Vergewaltigungsphantasien oder was auch immer?
Bei meinen Büchern geht es aus einem bestimmten Grund immer wieder (unter anderem) um Entführungen, das wird auch im nächsten Teil so sein. Aber zu keiner Zeit wird es irgendwie vermittelt, dass es cool, sexy, erotisierend, oder was auch immer ist, wenn man eine Frau entführt, sie demütigt, oder ihr sonst irgend etwas antut. Die Täter sind das Problem. Sie sind diejenigen, die krank, böse, abartig, oder was auch immer sind.

Aber was ist mit Menschen los, die sich an einem Bild aufgeilen, das eigentlich Mitgefühl und Empathie erwecken sollte?
Ich habe mir übrigens einige der Liker angesehen. Die liken fast ausschließlich Bilder von gefesselten und geknebelten Mädchen und Frauen, verzweifelt, ängstlich, weinend.
Was geht in diesen Menschen vor?


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Vorstellung einer Superheldin


Heute stelle ich euch eine Superheldin aus dem Spheres-Universum vor:

 

Hope

 

Eine junge Frau, die doch schon sehr viele Jahre gelebt hat.
Bei ihren Missionen trägt sie eine moderne Gladiatorenrüstung und ihr Gesicht ist nicht zu erkennen.
Bewaffnet ist sie mit einem Elektrobogen und einem Elektroschwert, da sie niemandem das Leben nehmen möchte.
Sie hat nur eine besondere Fähigkeit, sie kann sich jederzeit in eine künstliche Parallelwelt zurückziehen, während aus ihrer Sicht der Rest der Welt erstarrt. Da sie in dieser Welt nahezu unbegrenzte Zeit zur Verfügung hat und dazu dort besser regeneriert, konnte sie sich im Laufe der Zeit eine hervorragende Form antrainieren.
Obwohl sie anscheinend hart im Nehmen ist, hat sie auch ihre Schwächen. Sie hat panische Angst vor Dunkelheit und kann nicht mal ohne Licht schlafen. Dazu kämpft sie noch gegen ein Trauma, das sie lange Zeit verfolgt.
Ihr Erzfeind ist der psychopathische Collector, der Frauen entführt, um sie zu sammeln.
Ihr wichtigster Verbündeter in späterer Zeit ist Fear, ein Superheld in Samuraigewand.

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Planet der Affen: Survival

 

»Planet der Affen: Survival« ist der dritte Teil der neuen »Planet der Affen«-Reihe. »Planet der Affen: Prevolution« und »Planet der Affen: Revolution« haben mir beide sehr gut gefallen, vor allem der erste Teil. Da war die Erwartung natürlich nun sehr hoch, eine Erwartung die auch erfüllt wurde.

 

Der Film spielt 15 Jahre nach den Ereignissen der Vorfilme.

 

Die Affen haben sich eine Zivilisation in den Wäldern aufgebaut und befinden sich im Krieg mit den letzten, überlebenden Menschen.

 

»Planet der Affen: Survival« ist ziemlich düster ausgefallen. Über einige Strecken wirkte er auf mich wie ein (Anti)Kriegsfilm, dann wieder wie ein Schneewestern.

 Der Affe Caesar (toll gespielt von Andy Serkis), der sich diesmal mit drei Vertrauten auf einem Rachefeldzug gegen den verrückten Colonel befindet, muss gegen seine niederen Instinkte ankämpfen.

 

Trotz aller Düsternis ist auch Platz für Humor, etwa durch »Böser Affe«, ein alleine lebender intelligenter Schimpanse, der ihnen auf ihren Rachefeldzug begegnet.

Eine wichtige Nebenfigur ist auch ein stummes Mädchen, das von Caesar und seinen Gefährten in der Wildnis gefunden und mitgenommen wird. Gespielt wird sie von der mir vorher unbekannten Amiah Miller, der es gelingt ihrer Figur ohne Worte sehr viel Ausdruck und Gefühl einzuhauchen.

Als das seltsame Gespann schließlich auf ein Lager des Feindes trifft, machen sie eine furchtbare Entdeckung.

 

Fast zweieinhalb Stunden dauert der Film und ich habe mich keine Minute gelangweilt. Trotz aller Düsternis ist der Streifen auch voller Gefühl und er hebt sich auch anderweitig von anderen Blockbuster ab. Ohne jetzt auf erhobenen Zeigefinger zu machen hat er durchaus einige eindeutige sozialkritische Passagen und scheut sich nicht, auf aktuelle Probleme anzuspielen.

 

Was mich auch gefreut hat, dass es einige Elemente gab, die auch auf die alten Streifen anspielten. Wenn es in dieser Qualität weitergeht, dann hätte ich nichts gegen eine weitere Trilogie, die die Geschichte des ursprünglichen »Planet der Affen« neu erzählt.

 

Fazit: Spannender, unterhaltsamer SciFi-Streifen der mich gefesselt hat

 

 

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»Alkatar« von Anja Fahrner

Spannende Science Fiction mit Gesellschaftskritik

 

Die Menschheit in der nahen Zukunft steht vor dem Aus, als sich die Laurasier dem Geschick der Menschen annehmen. Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg wieder lernen, im Einklang mit der Natur zu leben.

Verantwortlich für diese Mission ist der laurasische Heerführer Alkatar.

 

Wenn man 0815 Science Fiction erwartet, dann wird man bald eines besseren belehrt. Das Buch hat eine eigenwillige Erzählweise und viele gute, originelle Ideen. Gekonnt wird Science Fiction, Fantasy und Gesellschaftskritik kombiniert zu einer interessanten Einheit.

 

Zu Beginn erlebt man Alkatars Vorgeschichte als Krieger in einer archaischen, matriarchalisch geprägten Gesellschaft. Sehr interessant, doch empfand ich diesen Teil dann fast etwas zu lange geraten. Doch bevor es zu eintönig wird, gibt es einen Perpektivenwechsel und die Sache wird sehr kurzweilig und spannend.

 

Mich hat diese Geschichte sehr gut unterhalten und ich empfehle es für Freunde von guter Science Fiction, aber auch Fantasylesern, die mal Lust auf etwas Anderes haben.

4 von 5 Sternen


Klappentext:

2030 – Die Menschen haben die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, doch jenseits unseres Sonnensystems ist diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben.

Die Laurasier, entfernte Vorfahren der Menschen, starten eine verborgene Rettungsaktion, um den Fortbestand der menschlichen Spezies zu sichern: Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg einen Lebensweg im Einklang mit der Natur erlernen.

Doch der Verantwortliche der Mission, der laurasische Heerführer und Telepath Alkatar, wird schon bald mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert. Als ein intergalaktischer Krieg Zadeg von der Außenwelt abschneidet, setzt sich eine dramatische Entwicklung in Gang ...

 

 

 

                                     

                                    


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»Die Spuren der Fremden« von Loreley Amiti

Fesselndes Zeitreiseabenteuer

 

Ich bin generell ein Freund von Zeitreise-Geschichten, daher hat mich das Buch sofort interessiert.

Tatsächlich hat es sich als guter Kauf erwiesen. Die Geschichte liest sich durchgehend spannend, interessant und kurzweilig.

 

Worum geht es?

Helena erlebt immer wieder Zeitsprünge, die sie nicht kontrollieren kann. Während sie bei diesen Ausflügen meist ziemlich hilflos ist und sie all das als sehr beängstigend empfindet, bereiten ihr diese "Aussetzer" auch in der Gegenwart große Schwierigkeiten, zumal sie eher als Verrückt oder krank abgestempelt wird.

Schließlich erkennt sie, dass sie anscheinend etwas im Zeitgeschehen verändern kann.

Doch auf einmal ist ihr Freund Felix nicht mehr zu finden.

 

Mehr will ich von der Geschichte auch gar nicht verraten.

Die Erzählweise ist interessant und locker. Bemerkenswert ist auf jeden Fall die Recherchearbeit die die Autorin geleistet haben muss. Geschichtliche Begebenheiten und das Alltagsleben werden glaubhaft beschrieben, wie zum Beispiel das Leben in Ostdeutschland vor dem Mauerfall.

 

Das Abenteuer ist der erste Teil der Trilogie »Die Unvergessenen« und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung, da doch noch auf viele Antworten gespannt bin.

Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Eine klare Kaufempfehlung für Fans von Zeitreisegeschichten und historischen Romanen.

5 von 5 Sternen.

 


Klappentext

 

Helena wird ungewollt durch die Zeit gewirbelt. Einzig der stets optimistische Felix gibt ihr Halt in all dem Chaos. Als es ihr während einer Zeitreise gelingt, eine Fremde vor dem Ertrinken zu retten, verschwindet Felix jedoch plötzlich spurlos. Eine fieberhafte Suche nach den Zusammenhängen beginnt. Nichts ist mehr so wie es scheint. Wer ist Freund und wer ist Feind? "Die Spuren der Fremden" ist das erste Buch der Serie "Die Unvergessenen". Ein fesselndes deutsch-englisches Leseabenteuer durch die Jahre 1952-89.

 

 

                                


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»Die 5. Welle« von Rick Yancey

Mitreißender, etwas beklemmender Jugendroman

 

Durch vier Angriffswellen haben feindliche Aliens die Menschheit dezimiert.

Cassie hat ihre Eltern durch den Tod verloren, ihr Bruder wurde vom Feind mitgenommen. Es gibt niemanden, den sie trauen kann.

Schließlich wird sie von Evan Walker gerettet. Doch kann sie ihm wirklich trauen?

 

Natürlich ist die Grundidee, dass Aliens die Erde angreifen nicht besonders neu, ebenso, dass alle wichtigen Protagonisten Jugendliche sind. Dennoch hat mich die Geschichte mitgerissen.

Es ist ziemlich düster und beklemmend zu erleben, wie Cassie sich zuerst alleine durchschlägt und ihren Bruder sucht.

Eine andere Gruppe Jugendlicher wird allem Anschein nach gerettet und schließt sich dem Widerstand an.

 

Die Erzählung ist nicht nur überraschend spannend, sondern auch ziemlich komplex, was mir gut gefällt.

Der Roman ist von Anfang an als Trilogie ausgelegt und die Fortsetzungen inzwischen schon erhältlich. Darüber und über die Verfilmung werde ich aber an anderer Stelle berichten.

Unterm Strich eine klare Leseempfehlung für ältere Jugendliche und Erwachsene.

 

4 von 5 Sternen


Klappentext:

 

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Cassie hat seit der Ankunft der Anderen fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie vor dem Tod. Aber kann sie ihm trauen? Sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

 

 

                                


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Rogue One: A Star Wars Story

Ein tolles Stück Star Wars

 

Die Vorfreude war sehr groß, bevor meine Frau und ich sich diesen Film im Kino angesehen haben.

Vorab, ich bin ein Fan der alten Teile, Episode 1-3 waren solala, aber erträglich. Episode 7 fand ich überragend.

Daher war meine Erwartung an den Streifen ziemlich hoch. Wurde diese Erwartung erfüllt? Vorsichtig ausgedrückt, zum Teil.

 

Er kommt für mich nicht an Episode 7 heran, weil das Gesamtpaket mich nicht ganz so beeindruckt hat. Trotzdem handelt es sich bei Rogue One um ein tolles Stück Star Wars.

 

Insgesamt ist der Film dreckiger, erdiger und pessimistischer. Auch wird mehr Nachdruck auf die Kriegsszenen gelegt. Vom Gefühl her, hat es mich doch wieder ein wenig an die alten Teile erinnert und das ist gut.

 

Es geht wieder viel ernster zu, obwohl es auch Humor gibt, wenn dieser auch eher ironisch oder zynisch ist.

Ich kann es nicht so genau sagen warum, aber so völlig bin ich dann doch nicht in die Geschichte reingekippt, für mich hatte alles nicht so viel Charme wie die letzte Episode.

Aufgemotzt und bereichert wurde das ganze durch etliche Verknüpfungen zu anderen Teilen und so hat der Film einige Aha-Momente.

Auch alte Bekannte haben ihre Auftritte, aber das wird hier nicht verraten. Und schließlich gibt es zum Schluss eine kleine Überraschung.

Unterm Strich jedenfalls ein gelungenes Stück Star Wars. 4 von 5 Sternen.

 

 

 

                             


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Die Bestimmung – Divergent (Film)

Spannende Jugendbuchverfilmung

 

Die Romanverfilmung handelt von einer dystopischen Welt, in der die Menschheit in fünf Fraktionen aufgeteilt ist, die sich von den anderen jeweils abgrenzen.

In jeder Fraktion werden andere Tugenden hochgehalten. Die Altruan üben sich in strenger Selbstlosigkeit, die Ferox halten Mut für das Wichtigste, die Candor die Ehrlichkeit, die Ken das Wissen und die Amite die Friedfertigkeit. 

Auf den ersten Blick scheint alles ziemlich harmonisch zu sein.

 

Da ist Beatrice, deren Eignungstest nicht eindeutig ist und das kann für sie gefährlich werden. Sie entscheidet sich für die furchtlosen Ferox. und nimmt hartes Training und schwierige Prüfungen auf sich.

Während sie bemüht ist, ihre Unbestimmtheit zu verbergen, erahnt sie, dass eine schreckliche Verschwörung im Gange ist.

 

Der Film hält sich relativ eng an die Vorlage, auch wenn es einige Unterschiede gibt, die aber für mich keinen wesentlichen Nachteil darstellten. Wie bei fast allen Verfilmungen haben die Figuren etwas weniger Tiefe und manche Beweggründe sind nicht so klar, bzw. werden Details öfter nicht erklärt.

Andererseits ist vor allem in der ersten Hälfte des Films vieles sehr mitreißend dargestellt und es macht Spaß zuzuschauen, wie Beatrice als Tris ihr neues Leben und ihre Ausbildung angeht.

 

Die Schauspieler wurden größtenteils gut gewählt. Shailene Woodley hat für die Rolle super gepasst, auch wenn man sich Tris beim Lesen anders vorstellt, noch mädchenhafter und kleiner. Aber die Darstellerin hat so das gewisse Etwas für diese Figur. Auch Theo James als Four passt sehr gut und sie harmonieren auch sehr gut miteinander. Jai Courtney als Eric ist eigentlich eine seltsame Wahl, aber man gewöhnt sich schnell an die völlig andere Interpretation der Figur.

 

So wie im Buch entsteht eine interessante, lebendige, dystopische Welt für den Zuschauer, bei der man am Ende Lust auf den nächsten Teil hat.

»Die Bestimmung - Divergent« erhält von mir 4 von 5 Sterne

 


Klappentext:

 

Chicago in der Zukunft: Beatrice muss wie alle Sechzehnjährigen einer sogenannten Fraktion, einer von fünf unterschiedlichen Lebensformen, beitreten. Diese Fraktion gilt von da an für den Rest ihres Lebens als ihre Familie. Doch der Eignungstest über ihre innere Bestimmung zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Und damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.

Beatrice soll sich in einer Fraktion verstecken, doch sie entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und sich den wagemutigen Ferox anzuschließen. Dort trifft sie nicht nur auf ihren Mentor Four, sondern gerät mitten ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht …

 

 

 

                                 


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Die Bestimmung (Buch) von Veronica Roth

Spannender, dystopischer Jugendroman

 

Vorweg muss ich schon mal sagen, dass ich selbst, obwohl nicht mehr wirklich jugendlich, sehr gerne Jugendbücher lese. Wenn sie gut sind.

Bei »Die Bestimmung« ist das der Fall.

 

Der Roman handelt von einer Welt in der Zukunft, in der die Menschen in fünf Fraktionen aufgeteilt ist, die sich von den anderen jeweils abgrenzen.

In jeder Fraktion werden andere Tugenden hochgehalten. Die Altruan üben sich in strenger Selbstlosigkeit, die Ferox halten Mut für das Wichtigste, die Candor die Ehrlichkeit, die Ken das Wissen und die Amite die Friedfertigkeit. Jede dieser Fraktionen ist auch für andere Aspekte der Gesellschaft zuständig.

Soweit schein zu Beginn alles ziemlich harmonisch zu sein.

Da ist Beatrice, deren Eignungstest nicht eindeutig ist und das kann für sie gefährlich werden. Sie entscheidet sich für die furchtlosen Ferox. und nimmt hartes Training und schwierige Prüfungen auf sich.

Während sie bemüht ist, ihre Unbestimmtheit zu verbergen, erahnt sie, dass eine schreckliche Verschwörung im Gange ist.

 

Die Autorin hat sich eine originelle, dystopische Welt erdacht. Eine Welt, in die es Spaß macht, einzutauchen. Auch gibt es einige interessante Figuren, allen voran die Hauptfigur Beatrice/Tris. Gerade weil sie für die gewählte Fraktion auf den ersten Blick gar nicht so geeignet scheint, weil sie eher klein und zierlich ist, ist es spannend zu lesen, wie sie lernt ihre Frau zu stehen.

Es gefällt mir dabei, dass sie eben nicht die unfehlbare Heldin ist, sondern sie mit etlichen Schwächen zu kämpfen hat. Trotzdem ist sie aber nicht das schwache Mäuschen, dass ständig von ihrem Liebsten gerettet werden muss.

Es gibt auch eine nette Liebesgeschichte, die aber nicht unangenehm in den Vordergrund rückt.

 

Unterm Strich ist »Die Bestimmung« ein sehr lesenswerter Jugendroman, aber nicht nur für Jugendliche. In Anbetracht einer originellen und mitreißenden Geschichte gebe ich 5 von 5 Sternen.

 


Klappentext:

 

Was ist deine Bestimmung? Wo gehörst du hin? Was, wenn deine Wahl den Tod bedeuten könnte? Beatrice muss sich entscheiden ...

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und Ferox – die Furchtlosen. In fünf Fraktionen wurde die Welt nach dem letzten großen Krieg aufgeteilt, und für eine davon muss sich Beatrice entscheiden. Doch der geheime Eignungstest, den sie wie alle Sechzehnjährigen durchläuft, zeigt ein gefährliches Ergebnis: Sie ist eine Unbestimmte – und Unbestimmte gelten als Gefahr für die Gemeinschaft. Beatrice sucht Schutz bei den wagemutigen Ferox, stellt sich der harten Aufnahmeprüfung. Und gerät ausgerechnet hier ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben bedroht, sondern auch das all derer, die sie liebt …

 

 

 

 

 

                                     

 


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Xia Méng

Xia Méng ist einer der wichtigsten Figuren der Spheres-Trilogie, wenn nicht vielleicht sogar die wichtigste.

 

Für mich ist sie eine der liebsten Protagonisten und zwar aus mehreren Gründen.

Sie ist eine starke Frau, oder in Teil 1 noch eher ein starkes Mädchen. Sie ist aber nicht stark, weil sie eine amazonenhafte Kriegerin wäre, oder eine völlig harte Nuss. Ganz im Gegenteil, sie hat eine sehr verletzliche Seite und fürchtet sich auch oft. Tatsächlich hat sie sogar eine starke Phobie vor Dunkelheit, was das Überbleibsel eines Traumas ist. Doch trotzt ihrer Ängste und Zweifel leistet sie Unglaubliches und ist für andere da.

Sympathisch an ihr finde ich auch ihre Fähigkeit zu lieben und das Gute und Schöne zu sehen.

In ihren Entscheidungen und Verhaltensweisen erweist sie sich auch als ziemlich unschuldiger Charakter.

Sie ist durch vergangene Geschehnisse eine etwas verhuschte und durchaus neurotische Person, doch gelingt es ihr dabei trotzdem konstruktiv und positiv zu bleiben, zumindest meistens.

 

Obwohl nach Abschluss der Trilogie die wichtigste Geschichte, die mit ihr zusammenhängt erzählt ist, wird sie in einigen anderen Geschichten von mir trotzdem wieder vorkommen. Sie hat viel zu viele Abenteuer erlebt, um in drei Bänden erzählt zu werden und viel zu viele Dinge ausgelöst, als dass sie nicht in anderen Erzählungen nicht zumindest erwähnt werden müsste.

 

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»Object 54329«

»Object 54329«

 

Diese Zeichnung ist den Opfern von Verschleppung, Entführung, Menschenhandel und Zwangsprostitution gewidmet.

 

Diese Zeichnung ist ein Redraw, genau genommen habe ich die dritte Version davon gezeichnet, weil sich mein zeichnerisches Können in der Zwischenzeit verändert hat.

Es ist ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt, entsetzt und traurig macht. Menschen, denen von anderen Menschen die Freiheit genommen wird.

Genaugenommen ist es natürlich nicht ein Thema, sondern sind viele Themen, die allesamt kompliziert und vielfältig sind.

Gemeinsam ist dem Ganzen nur, dass Menschen bereit sind, andere Menschen aus Habgier oder Perversion der Freiheit zu berauben und oftmals sogar des Lebens.

 

Vor einiger Zeit gab es einen Fall in Deutschland, bei dem ein siebzehnjähriges Mädchen entführt wurde, um von den wohlhabenden Eltern Lösegeld zu erpressen. Dabei wurden keine Masken getragen und der Tod der jungen Frau war ohnehin eingeplant. Ich kann mir die Angst und die Verzweiflung in dieser ausweglosen Situation nicht mal ausmalen. Schuld war die Geldgier von zwei skrupellosen Männern.

 

In manchen Teilen der Erde verschleppen fundamentalistische Gruppen Mädchen und Frauen, entweder um sie zu Sexsklavinen zu machen oder zu verkaufen. Buben, Mädchen, Männer und Frauen werden verschleppt und gezwungen für "die Sache" zu kämpfen.

 

Immer wieder entsetzen Einzelfälle, wenn Mädchen oder Frauen aus Kellern befreit werden und dort jahrelang von einer Person festgehalten wurden.

 

Was ich früher für eine "Urban Legend" hielt:

Mädchen und Frauen werden entführt und über Grenzen geschmuggelt, wo sie dann zur Prostitution gezwungen werden.

 

Man nimmt all diese schrecklichen Einzelschicksale nicht wahr, während man in Freiheit und Unversehrtheit das Leben mehr oder weniger geniest und ja, man könnte auch nichts daran ändern, wenn es einem mehr bewusst wäre.

Natürlich wird "etwas getan" für diese Menschen und das ist auch gut so.

Man kann nur hoffen, dass vieles verhindert wird oder wenigstens viele Menschen ihre Freiheit und Selbstbestimmung wieder zurück erhalten.

Wer karikative Organisationen kennt, oder selbst welche unterstützt, die in dieser Sache tätig sind, der darf sie gerne hier in den Kommentaren posten.

 

Nachtrag:

Organisationen, auf die ich im Zuge des Blogartikels aufmerksam gemacht wurde und die auf mich einen seriösen, unterstützenswerten Eindruck machen. Wird laufend ergänzt...

 

The A21 Campaign

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Jason Darkstone

Romanautor

 

Geboren wurde ich im Dezember 1975. Bald darauf ging ich aber bei einem Spaziergang verloren und wurde von Wölfen großgezogen. Denen fehlte es aber an den nötigen Nerven, daher brachten sie mich bald zurück.

Schon in meiner Kindheit und Jugend hatte ich eine überschäumende Fantasie und unterhielt Freunde mit meinen Geschichten.
Ich lebe gemeinsam mit meiner Frau in einem kleinen Städtchen in Niederösterreich.
Beruflich bin ich als Gärtner tätig.

Zu schreiben begonnen habe ich schon in meiner Jugendzeit, wenn ich dazwischen auch längere Zeiten der Schreib-Abstinenz hatte.

Vom Genre her bewege ich mich in verschiedenen Gefilden. Besonders wohl fühle ich mich im Bereich der Science-Fiction Fantasy und dem Superheldenroman, wenn ich auch gerne Abstecher Richtung Thriller oder Drama mache.

Natürlich freue ich mich, wenn diese Webseite in den sozialen Medien geteilt wird...