Rezension zu »Predyl - Eine neue Welt von Sylvia Kaml


Vorweg muss ich schon mal sagen, dass mich das Buch schon längere Zeit angelacht hat, und ich es aber nicht gekauft hatte, weil ich ohnehin mit dem Lesen nicht so recht nachkomme. Schließlich habe ich dann doch zugeschlagen.

 Ich bin ja ein Fan von Dystopien und SciFi, deshalb schien es mir goldrichtig für mich zu sein und diese Annahme hat sich durchaus bestätigt.

 

 Die Geschichte handelt von der Kolonisierung des Mondes Predyl durch Menschen. Die primitiven Ureinwohner werden unterdrückt und als billige Arbeitskräfte missbraucht. Dadurch entsteht für die Menschheit ein Utopia. In dieser scheinbar heilen Welt wächst die etwas verwöhnte, zwölfjährige Luna heran. Doch die Idylle beginnt zu bröckeln, als die Ureinwohner zu rebellieren beginnen.

 

 Ziemlich schnell war ich im Lesefluss und die Geschichte begann mich zu fesseln. Die Geschichte vom Erwachsenwerden in einer Kriegszeit, der harte Überlebenskampf, die Verrohung von Mensch und Ureinwohner, al das ist ein harmonisches Ganzes.

Ich finde auch, dass Luna eine gelungene Frauenfigur geworden ist. Fernab von "Teenager rettet die Welt" ist eine für das Genre realistische und lebensnahe Darstellung eines Mädchens das zur Frau heranwächst gelungen.

Ebenso die Schrecken des Krieges und schreckliche Themen wie Völkermord und Versklavung wurden gut beschrieben, auch die Spirale des Hasses, also durchaus eine zeitgemäße Erzählung.

 

Langer Rede kurzer Sinn:

Sehr empfehlenswert für Fans von guten Dystopien und SciFi

 


Klappentext:

 

Seit Jahrhunderten leben die Menschen auf dem Mond ›Predyl‹, weit von der zerstörten Erde entfernt. Mithilfe der Arbeitskraft primitiver Ureinwohner haben sie sich dort ein Utopia erschaffen. Die junge Frau Luna wächst als eine der verwöhnten Bewohner dieser Kolonistenstadt auf. Als sich die Proteste der Predyler gegen die Unterdrückung häufen und es zu einem militärischen Konflikt kommt, wird sie erstmals mit der harten Realität konfrontiert. Unterstützung findet sie ausgerechnet in dem Eingeborenen Biran, der bald mehr als nur ein Beschützer ist. Gemeinsam versuchen sie, die verheerende Feindschaft zwischen den Spezies zu beenden.



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Kommentare: 1
  • #1

    MonaWest (Sonntag, 10 Dezember 2017 17:33)

    Eine tolle Rezi. Das Buch kommt auf meine WuLi. Vom Cover her hätte es mich überhaupt nicht angesprochen.