Filmkritik zu Attraction


Gerade bei Themen, die ein hohes Budget und ausreichend Ressourcen verlangen, da bin ich bei Nicht-Hollywood-Produktionen oft eher skeptisch.

 Eine Alieninvasion von einem russischen Studio gemacht?

 Ich ging mit mittelmäßigen Erwartungen an die Sache ran und dachte an ein Independence Day für Arme. Independence Day war eine seichte Story mit guten Effekten. Also dachte ich an eine seichte Story mit nicht so guten Effekten.

Doch es ging in eine etwas andere Richtung.

 

Zu Beginn stürzte ein Raumschiff in eine russische Stadt ab, nicht ohne auf spektakuläre Art und Weise Häuser zum Einsturz zu bringen und viele Menschen zu töten.

 Doch warum sind die Aliens hier?

 Ich möchte nichts von der Geschichte verraten.

 

Nur so viel will ich sagen, dass die Geschichte sehenswert ist und durchaus unerwartet und überraschend. Es war auch kein überragender Film, doch erwähnenswert im positiven Sinne.

Ein intelligenter Film, durchaus. Leider gab es auch einige irrsinnig dumme Sequenzen, für die ich die Drehbuchautoren am liebsten an den Ohren gezogen hätte. Wenn ein angehender Medizinstudent eine Person nicht einmal genauer ansehen muss und sofort erkennt, dass keine Knochenbrüche vorhanden sind, aber ohne Bluttransfusion bald der Tod eintreten wird, dann klingt das nicht sehr glaubwürdig. Es wurde auch keine Blutung gestoppt, sondern der Weg ins Krankenhaus genommen und auch dort ohne Untersuchung oder Wundversorgung einfach die Transfusion durchgeführt. Danach wachte die Person gesund und munter auf und war wieder völlig genesen. Echt jetzt?

 

Abgesehen von solchen Mankos gibt es aber doch eine kluge und unerwartete Geschichte, die vor allem auch unterhält.

 Für SciFi Fans, die mal Lust auf etwas anderes haben durchaus ein Versuch wert.

 

Wie hat euch der Film gefallen?

 

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