Planet der Affen: Survival

 

»Planet der Affen: Survival« ist der dritte Teil der neuen »Planet der Affen«-Reihe. »Planet der Affen: Prevolution« und »Planet der Affen: Revolution« haben mir beide sehr gut gefallen, vor allem der erste Teil. Da war die Erwartung natürlich nun sehr hoch, eine Erwartung die auch erfüllt wurde.

 

Der Film spielt 15 Jahre nach den Ereignissen der Vorfilme.

 

Die Affen haben sich eine Zivilisation in den Wäldern aufgebaut und befinden sich im Krieg mit den letzten, überlebenden Menschen.

 

»Planet der Affen: Survival« ist ziemlich düster ausgefallen. Über einige Strecken wirkte er auf mich wie ein (Anti)Kriegsfilm, dann wieder wie ein Schneewestern.

 Der Affe Caesar (toll gespielt von Andy Serkis), der sich diesmal mit drei Vertrauten auf einem Rachefeldzug gegen den verrückten Colonel befindet, muss gegen seine niederen Instinkte ankämpfen.

 

Trotz aller Düsternis ist auch Platz für Humor, etwa durch »Böser Affe«, ein alleine lebender intelligenter Schimpanse, der ihnen auf ihren Rachefeldzug begegnet.

Eine wichtige Nebenfigur ist auch ein stummes Mädchen, das von Caesar und seinen Gefährten in der Wildnis gefunden und mitgenommen wird. Gespielt wird sie von der mir vorher unbekannten Amiah Miller, der es gelingt ihrer Figur ohne Worte sehr viel Ausdruck und Gefühl einzuhauchen.

Als das seltsame Gespann schließlich auf ein Lager des Feindes trifft, machen sie eine furchtbare Entdeckung.

 

Fast zweieinhalb Stunden dauert der Film und ich habe mich keine Minute gelangweilt. Trotz aller Düsternis ist der Streifen auch voller Gefühl und er hebt sich auch anderweitig von anderen Blockbuster ab. Ohne jetzt auf erhobenen Zeigefinger zu machen hat er durchaus einige eindeutige sozialkritische Passagen und scheut sich nicht, auf aktuelle Probleme anzuspielen.

 

Was mich auch gefreut hat, dass es einige Elemente gab, die auch auf die alten Streifen anspielten. Wenn es in dieser Qualität weitergeht, dann hätte ich nichts gegen eine weitere Trilogie, die die Geschichte des ursprünglichen »Planet der Affen« neu erzählt.

 

Fazit: Spannender, unterhaltsamer SciFi-Streifen der mich gefesselt hat

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Jason Darkstone

Romanautor

 

Geboren wurde ich im Dezember 1975. Bald darauf ging ich aber bei einem Spaziergang verloren und wurde von Wölfen großgezogen. Denen fehlte es aber an den nötigen Nerven, daher brachten sie mich bald zurück.

Schon in meiner Kindheit und Jugend hatte ich eine überschäumende Fantasie und unterhielt Freunde mit meinen Geschichten.
Ich lebe gemeinsam mit meiner Frau in einem kleinen Städtchen in Niederösterreich.
Beruflich bin ich als Gärtner tätig.

Zu schreiben begonnen habe ich schon in meiner Jugendzeit, wenn ich dazwischen auch längere Zeiten der Schreib-Abstinenz hatte.

Vom Genre her bewege ich mich in verschiedenen Gefilden. Besonders wohl fühle ich mich im Bereich der Science-Fiction Fantasy und dem Superheldenroman, wenn ich auch gerne Abstecher Richtung Thriller oder Drama mache.

Natürlich freue ich mich, wenn diese Webseite in den sozialen Medien geteilt wird...