»Alkatar« von Anja Fahrner

Spannende Science Fiction mit Gesellschaftskritik

 

Die Menschheit in der nahen Zukunft steht vor dem Aus, als sich die Laurasier dem Geschick der Menschen annehmen. Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg wieder lernen, im Einklang mit der Natur zu leben.

Verantwortlich für diese Mission ist der laurasische Heerführer Alkatar.

 

Wenn man 0815 Science Fiction erwartet, dann wird man bald eines besseren belehrt. Das Buch hat eine eigenwillige Erzählweise und viele gute, originelle Ideen. Gekonnt wird Science Fiction, Fantasy und Gesellschaftskritik kombiniert zu einer interessanten Einheit.

 

Zu Beginn erlebt man Alkatars Vorgeschichte als Krieger in einer archaischen, matriarchalisch geprägten Gesellschaft. Sehr interessant, doch empfand ich diesen Teil dann fast etwas zu lange geraten. Doch bevor es zu eintönig wird, gibt es einen Perpektivenwechsel und die Sache wird sehr kurzweilig und spannend.

 

Mich hat diese Geschichte sehr gut unterhalten und ich empfehle es für Freunde von guter Science Fiction, aber auch Fantasylesern, die mal Lust auf etwas Anderes haben.

4 von 5 Sternen


Klappentext:

2030 – Die Menschen haben die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, doch jenseits unseres Sonnensystems ist diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben.

Die Laurasier, entfernte Vorfahren der Menschen, starten eine verborgene Rettungsaktion, um den Fortbestand der menschlichen Spezies zu sichern: Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg einen Lebensweg im Einklang mit der Natur erlernen.

Doch der Verantwortliche der Mission, der laurasische Heerführer und Telepath Alkatar, wird schon bald mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert. Als ein intergalaktischer Krieg Zadeg von der Außenwelt abschneidet, setzt sich eine dramatische Entwicklung in Gang ...

 

 

 

                                     

                                    


Kommentar schreiben

Kommentare: 0