Die Bestimmung – Divergent (Film)

Spannende Jugendbuchverfilmung

 

Die Romanverfilmung handelt von einer dystopischen Welt, in der die Menschheit in fünf Fraktionen aufgeteilt ist, die sich von den anderen jeweils abgrenzen.

In jeder Fraktion werden andere Tugenden hochgehalten. Die Altruan üben sich in strenger Selbstlosigkeit, die Ferox halten Mut für das Wichtigste, die Candor die Ehrlichkeit, die Ken das Wissen und die Amite die Friedfertigkeit. 

Auf den ersten Blick scheint alles ziemlich harmonisch zu sein.

 

Da ist Beatrice, deren Eignungstest nicht eindeutig ist und das kann für sie gefährlich werden. Sie entscheidet sich für die furchtlosen Ferox. und nimmt hartes Training und schwierige Prüfungen auf sich.

Während sie bemüht ist, ihre Unbestimmtheit zu verbergen, erahnt sie, dass eine schreckliche Verschwörung im Gange ist.

 

Der Film hält sich relativ eng an die Vorlage, auch wenn es einige Unterschiede gibt, die aber für mich keinen wesentlichen Nachteil darstellten. Wie bei fast allen Verfilmungen haben die Figuren etwas weniger Tiefe und manche Beweggründe sind nicht so klar, bzw. werden Details öfter nicht erklärt.

Andererseits ist vor allem in der ersten Hälfte des Films vieles sehr mitreißend dargestellt und es macht Spaß zuzuschauen, wie Beatrice als Tris ihr neues Leben und ihre Ausbildung angeht.

 

Die Schauspieler wurden größtenteils gut gewählt. Shailene Woodley hat für die Rolle super gepasst, auch wenn man sich Tris beim Lesen anders vorstellt, noch mädchenhafter und kleiner. Aber die Darstellerin hat so das gewisse Etwas für diese Figur. Auch Theo James als Four passt sehr gut und sie harmonieren auch sehr gut miteinander. Jai Courtney als Eric ist eigentlich eine seltsame Wahl, aber man gewöhnt sich schnell an die völlig andere Interpretation der Figur.

 

So wie im Buch entsteht eine interessante, lebendige, dystopische Welt für den Zuschauer, bei der man am Ende Lust auf den nächsten Teil hat.

»Die Bestimmung - Divergent« erhält von mir 4 von 5 Sterne

 


Klappentext:

 

Chicago in der Zukunft: Beatrice muss wie alle Sechzehnjährigen einer sogenannten Fraktion, einer von fünf unterschiedlichen Lebensformen, beitreten. Diese Fraktion gilt von da an für den Rest ihres Lebens als ihre Familie. Doch der Eignungstest über ihre innere Bestimmung zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Und damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.

Beatrice soll sich in einer Fraktion verstecken, doch sie entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und sich den wagemutigen Ferox anzuschließen. Dort trifft sie nicht nur auf ihren Mentor Four, sondern gerät mitten ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht …

 

 

 

                                 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0