»Das Geschöpf: Jagd auf DNA« von Viktoria Klein


Spannendes Abenteuer mit ein wenig Thriller und Sci-Fi

 

Das kleine Mädchen Georgie leidet an einer Genstörung, die verlorene Körperteile schnell wieder nachwachsen lässt. Noch weiß sie oder ihre Mutter nichts davon.

Der schwerreiche Hendrik von Brouwers bekommt davon Wind und möchte das Mädchen für sich haben. Dabei schreckt er vor nichts zurück.

 

Die Geschichte ist, vor allem in der ersten Hälfte ziemlich spannend und auch angenehm komplex aufgebaut. Das mag ich.

Einige Dinge scheinen mir leider etwas zu konstruiert, sodass es zwar sehr überraschende Wendungen gibt, die ich dann aber zum Teil als etwas unglaubwürdig empfand. Dazu fiel es mir zum Teil auch schwer, zu den Figuren Zugang zu bekommen, auch von der emotionalen Seite.

Ein über Jahren auf einer Insel festgehaltenes Mädchen, zeigt danach keinerlei Trauma, obwohl sie dort als fast einziges weibliches Wesen ständig Angst vor Vergewaltigung haben musste. Ganz im Gegenteil, sie vermisst die Zeit irgendwie, weil sie sich wie eine Prinzessin gefühlt hatte.

Da gibt es einige Beispiele, bei denen es schwer fällt, die Emotionen, oder auch die fehlenden Emotionen nachzuvollziehen.

 

Das tut aber keinen Abbruch daran, dass es sich um einen spannenden und origenellen Roman handelt, den zu lesen es sich durchaus lohnt.

 

4 von 5 Punkten

 


Klappentext:

 

Das Mädchen Georgie trägt etwas Besonderes in sich. Durch einen speziellen genetischen Code
lässt ihr Körper Organe nachwachsen.
Das will sich der machtbesessene Industriemagnat Hendrik van Brouwers zu eigen machen. Er will ihre genetische Gabe für seine Zwecke nutzen.

Um sein ultimatives Ziel zu erreichen, lässt
er das Objekt seiner Begierde auf seine
Felseninsel „Aspasia“ entführen.
Georgies abenteuerliche Reise führt sie an Orte und zu Menschen, die ihr Leben beeinflussen. So sehr, dass ihre potentielle Unsterblichkeit sie in
allergrößte Gefahr bringt.


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Jason Darkstone

Romanautor

 

Geboren wurde ich im Dezember 1975. Bald darauf ging ich aber bei einem Spaziergang verloren und wurde von Wölfen großgezogen. Denen fehlte es aber an den nötigen Nerven, daher brachten sie mich bald zurück.

Schon in meiner Kindheit und Jugend hatte ich eine überschäumende Fantasie und unterhielt Freunde mit meinen Geschichten.
Ich lebe gemeinsam mit meiner Frau in einem kleinen Städtchen in Niederösterreich.
Beruflich bin ich als Gärtner tätig.

Zu schreiben begonnen habe ich schon in meiner Jugendzeit, wenn ich dazwischen auch längere Zeiten der Schreib-Abstinenz hatte.

Vom Genre her bewege ich mich in verschiedenen Gefilden. Besonders wohl fühle ich mich im Bereich der Science-Fiction Fantasy und dem Superheldenroman, wenn ich auch gerne Abstecher Richtung Thriller oder Drama mache.

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